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Swasiland

East3 Tour

„Südafrikas Osten -  Eine einzigartige Afrika Reise mit besonderen Safari- und Wild-Erlebnissen, tropischen Mosambik-Inselstränden, und Traditionen der afrikanischen Königreiche!

Erfrischend anders –AFRIKA PUR! Abenteuerlich und abseits der üblichen Touristen-Routen.  (auch als Selbstfahrer Tour buchbar!)

Dauer: 16 Tage - 15 Nächte Südafrika, Mosambik und Swasiland
Teilnehmer: Feste Abfahrten: ab 4 Personen. Maximal: 8 Personen
Privat: ab min. 2 Personen geführt auf Anfrage, sonst als Selbstfahrer
ab Johannesburg bis Durban

Johannesburg – Pretoria - Tzaneen – Olifants Camp, Krüger Nationalpark – Giriyondo Grenzübergang – Limpopo Nationalpark – Massinger – Bilene oder Xai Xai – Maputo – Machangulo Beach – Swasiland - Tembe Elefantenpark – Weltnaturerbe St Lucia – Shaka Zulu – Durban

Tag 1: Ankunft Johannesburg/Pretoria
Willkommen im südlichen Afrika – Begrüßung durch Ihre Reiseleitung! Während dem Transfer zu einem netten Hotel in der Regierungsstadt Pretoria, kommen wir schon an den ersten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Check-in mit etwas Zeit zum Erfrischen und Ausruhen, bevor die Stadtrundfahrt fortgesetzt wird.
Übernachtung: City Lodge Hatfield o.ä. FA
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Tag 2: In den Garten der Regenkönigin
Nach dem Frühstück brechen Sie früh auf für die Fahrt gen Norden in die Provinz Limpopo und zur ‚Ivory Route‘ (Elfenbein Route) entlang des Krüger Nationalparks. Gegen Spätmittag kommen wir in der Heimat des Lobedu Stammes an, Mitglieder des Modjadji Königlichen Hauses, die einzige matriarchalische Königsdynastie Südafrikas. Eine faszinierende Mischung kultureller Eigenschaften und Naturwunder erwartet Sie, auch besuchen wir den „Royal Kraal“ am Nachmittag. Das rustikale Camp liegt in einem uralten Palmfarn Wald. Sie sind heute Abend zu Gast bei der Lobedu Gemeinde. Ein hausgemachtes traditionelles Abendessen von den Frauen am Lagerfeuer unter freiem funkelndem Sternenhimmel vorbereitet, erwartet Sie. Geschichtenerzähler unterrichten Sie über Ihre Kultur, Legenden und die Lebensart dieses Volkes. Die verstorbene Königin Makobo Constance Modjadji VI., soll demnächst von der 11 jährigen Masalanabo Modjadji VII ersetzt werden.
Die Regenkönigin ist die als Modjadji („die Frau, die der Sonne gehört“) bezeichnete Herrscherin des Balobedu-Stammes (auch Lobedu-Volk genannt), der zur Nord-Sotho-Sprachgruppe in der südafrikanischen Provinz Limpopo gehört und in der Gegend um Modjadjiskloof nördlich von Tzaneen lebt. Der Titel wird nur an Töchter weitergegeben. Die Königin soll über regenverursachende Kräfte verfügen, die sie jeweils an ihre Nachfolgerin weitergibt.
Übernachtung: Modjadji/Baleni Volk Camp [FA]

Alternative: Sollte auf Grund der Verfügbarkeit Modjadji nicht möglich sein, besucht die Kleingruppe das Baleni Ivory Route Camp, wo von den einheimischen Frauen ein sehr außergewöhnliches Salz aus dem Letaba Fluß gewonnen wird.
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Tag 3: Krüger Nationalpark Safari
Nach dem Frühstück geht es weiter zum berühmten Krüger Nationalpark. Der Rest des Tages ist der Tierbeobachtung (im Reisebus) gewidmet. Der Park, der nach dem Buren-Präsidenten Paul Krüger benannt ist, umfasst eine Fläche von ca. 20.000 qkm, was fast 6 % der Gesamtfläche Deutschlands entspricht. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 325 km, die Breite schwankt zwischen 40 und 80 km. Im Osten des Krüger Nationalpark liegt Mosambik. Seit der Gründung der „Peace Parks“ Initiative (um mehr Landfläche dem Naturschutz zu widmen), breitet sich der Park nun auch auf der anderen Seite der Grenze im ‚Parque Nacional do Limpopo‘ aus. Mit ein wenig Glück begegnen Sie Löwen, Elefanten, Giraffen und Büffeln, aber auch vielen "kleinen" Tiere wie Impalas, Gnus, Warzenschweinen und anderen. In diesem staatlichen Park darf man im eigenen Fahrzeug auf Pirschfahrt gehen. Genießen Sie die Natur und freuen Sie sich auf einen der schönsten Sternenhimmel der Welt. Safaris im offenen Geländewagen können hier fakultativ gebucht werden, sind aber etwas später im Tembe Elefantenpark sowieso eingeschlossen.
Übernachtung: In einem typischen Nationalpark Rest Camp in zentraler Lage [F]
Im Nationalpark Camp in dem Sie übernachten gibt es ein Restaurant. Im Übernachtungspreis ist nur das Frühstück eingeschlossen.
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Tag 4: Machampane Camp im Parque Nacional do Limpopo, Mosambik
Nach weiteren Tierbeobachtungen und einer kurzen Mittagspause überqueren wir im Krüger Nationalpark die Grenze nach Mosambik, und sind am Nachmittag im mosambikanischen Teil des Park unterwegs. Genießen Sie diese unberührte Wildnis zwischen dem Limpopo und Olifants Flüssen, mit seiner großen Vogel- und Tiervielfalt. Der Shingwedzi Fluß fließt auch durch diese Region und bietet viele Ausblicke auf die Lebombo Berge.

Der ‚Parque National do Limpopo‘ in Mosambik wurde 2001 durch Zusammenlegung und Unterschutzstellung von ehemaligen Jagdgebieten gegründet. Zusammen mit dem Kruger Nationalpark in Südafrika und dem Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe, sowie einigen kleineren Schutzgebieten, bildet er den länderübergreifenden ‚Great Limpopo Transfrontier Park‘. Der Park ist nach dem wichtigsten Fluss im Nationalpark, dem Limpopo benannt. Mit finanzieller Unterstützung, u.a. aus Deutschland, Südafrika und den USA, wird seither die Infrastruktur geschaffen und werden örtliche Anwohner als Parkaufseher und Fremdenführer ausgebildet. Die Entwicklung geschieht dabei eng verzahnt mit der des Great Limpopo Transfrontier Park. 2002 wurden die ersten 45 Kilometer Grenzzaun zwischen dem südafrikanischen Krüger-Nationalpark und dem Limpopo-Nationalpark beseitigt. Im Dezember 2005 eröffnete der Grenzposten Giriyondo zwischen dem Kruger- und dem Limpopo-Nationalpark. Auf dem Gebiet des heutigen Nationalparks leben etwa 27.000 Menschen und betreiben Landwirtschaft. Im Gegensatz zum bisherigen Verständnis von Nationalparks im südlichen Afrika werden auch in Zukunft Tiere und Menschen miteinander im Park leben.
Übernachtung: Machampane Wilderness Camp [AF] 
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Tag 5: Machampane Camp im Parque Nacional do Limpopo, Mosambik
Heute ist ein voller Tag dem Genuss der Wildnis gewidmet. Anstelle von Pirschfahrten in Fahrzeugen, spezialisiert sich Machampane auf interessante und nicht anspruchsvolle Busch-Wanderungen in freier Natur, natürlich in Begleitung fachkundiger Ranger. Alternativ beobachten Sie mit etwas Glück von Ihrer Terrasse die verschiedenen Tierarten am Wasserloch.

Machampane bietet Ihnen auch die erste Gelegenheit die liebevollen Mosambik Einwohner kennen zu lernen, deren offizielle Sprache, neben verschiedenen einheimischen Dialekten, Portugiesisch ist. Es ist ein meist armes Volk das den Tourismus als Arbeitsmöglichkeit stark begrüßt. Insgesamt wird die Anzahl der Ethnien in Mosambik auf etwa 78 geschätzt, die etwa 40 verschiedene Sprachen sprechen. Die meisten dieser Ethnien gehören der Gruppe der Bantu-Völker an und sprechen eine Bantu-Sprache, wobei die meisten Menschen mehrere einheimische Sprachen beherrschen. Insgesamt stellen die Bantu 96 % der Bevölkerung. Daneben leben hier auch Minderheiten von portugiesischer, indischer, ostasiatischer (Indonesien, Malaysia) und chinesischer Abstammung.
Übernachtung: Machampane Wilderness Camp [VP] 
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Tag 6: Bilene / Mosambik Strand Lagune
Sie verlassen heute den Parque Nacional do Limpopo durch das Massinger Tor und fahren den Massingir Dam entlang, weiter über Chokwe und Macia an die Küste, wo die schöne Bilene Lagune liegt. Die weiten Landschaften und rustikalen Dörfer bieten den ersten Eindruck dieses recht armen Landes.
Übernachtung: Humula Resort & Spa (oder ähnlich) [F ]
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Tag 7: Maputo und Machangulo bei der Inhaca Insel
Nach dem Frühstück geht es weiter die Küste entlang nach Süden zur Hauptstadt Mosambiks, Maputo, eine typisch bunte und durchwachsene afrikanische Marktstadt. Bei Einfahrt machen wir gleich eine kleine Rundfahrt zu den Haupt-Sehenswürdigkeiten, besuchen auch einen Markt (Cashewnüsse Natur oder Peri-Peri!) bevor wir zur Marina fahren, wo unser Bootstransfer zur Insel auf uns wartet. (Abhängig von Ebbe und Flut kann die kurze Stadtbesichtigung auch erst am Abfahrtstag stattfinden.)
Im Jahre 1544 besetzten Portugiesen die Delagoa-Bucht (Baía da Lagoa), auf die sie Anspruch erhoben und sie erkundeten. Allerdings erfolgte keine dauerhafte Inbesitznahme, so dass es zu keiner Besiedlung oder Befestigung kam. 1721 gründeten die Niederländer mit Fort Lysdsaamheid eine Niederlassung an der Delagoa-Bucht am Ort des heutigen Maputo. 1730 gaben die Niederländer ihre Siedlung aber wieder auf.
März 1777 gründete Oberstleutnant William Bolts eine österreichische Faktorei in der Delagoa-Bucht. Sie bestand aus einem kleinen Hafen und zwei mit Kanonen versehenen Forts (Joseph und Theresia). Das Land hatte der Brite im Dienste Österreichs von den Häuptlingen Mohaar Capell und Chibauraan Matola gekauft. Die Faktorei blieb bestehen, bis die Portugiesen 1781 zurückkehrten. Sie gründeten eine Handelsstation, die als Stützpunkt für den Elfenbeinhandel und als Ankerplatz für Walfänger diente. 1787 begann der Bau der Festung, die 1796 durch französische Truppen weitgehend zerstört wurde. 1869 wurde ein Grenzvertrag mit dem Burenstaat Transvaal geschlossen und die Delagoa-Bucht der portugiesischen Kolonie Mosambik zugeschlagen.
Im Jahre 1875 wurde die Siedlung Lourenço Marques in der Delagoa-Bucht gegründet. Die Stadt trägt den Namen eines portugiesischen Händlers, der die Region 1544 als erster vertreter der späteren Kolonialmacht Portugal erforscht hatte. 1895 wurde von Pretoria in der Südafrikanischen Republik eine Eisenbahnlinie nach Lourenço Marques gebaut, um den Hafen nutzen zu können. Das daraus folgende Wachstum führte dazu, dass Lourenço Marques 1897 die Stadtrechte erhielt und 1898 Ilha de Moçambique als Hauptstadt von Portugiesisch-Ostafrika (Moçambique) ablöste. Von 1904 bis 1936 verkehrte in der Stadt eine elektrische Straßenbahn (Eléctricos de Lourenço Marques).
Nach der Unabhängigkeit Mosambiks von Portugal im Jahre 1975 wurde die Stadt zuerst in Cam Phumo und dann am 3. Februar 1976 in Maputo umbenannt. Seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 erlebte Maputo ein stetiges wirtschaftliches Wachstum, wobei ein Geschäftszentrum mit mehreren modernen Hochhäusern errichtet wurde.
Eine 1 ½ stündige Bootsfahrt über die Bucht bringt uns zu unserer idyllisch gelegenen Strand-Lodge für die nächsten 3 Nächte.
Übernachtung: Machangulo Beach Lodge [VP] 
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Tag 8 & 9: Machangulo Beach Lodge
Die Bootsfahrt von Maputo durch die endlosen Kanäle der Inhaca Bucht endet am einsamen Strand der Lodge. Gehwege schlängeln sich durch den kühlen Wald und bringen Sie zum Hauptgebäude der Lodge, wo Sie zur Entspannung und zur Anteilnahme der Ruhe eingeladen werden.

Jetzt wird es Zeit dieses einzigartige Strandparadies von Meer, Lagune, und Küstenwald zu genießen! Die Lodge blickt auf etwas Magisches: endlos weiße Strände, unberührte Dünenwälder, Flussmündungen voller Leben und ein ewig weites Meer. Die Lodge (14 Chalets), inmitten der Dünen und Wälder versteckt, strahlt eine warme und einladende Atmosphäre aus, und bindet ihre Gäste in die beeindruckende Natur ein. Alle Chalets sind durch Stege und Treppen zu den wichtigsten Gebäuden und zum Strand verbunden.

Das Hauptgebäude umfasst eine große einladende Lounge mit Bar und großem Essbereich. Dahinter liegt das Boma, wo Abende am Feuer verbracht werden.
Machangulo bietet Spaß und spannende Aktivitäten für die ganze Familie an. Zu den beliebtesten zählen:
(nicht motorisierte Aktivitäten sind im Preis eingeschlossen):
• Begleitetes und unbegleitetes Angeln (Rock & Surf, vom Meer aus und im Kanal)
• Schnorcheln im Inhaca Marine Reserve
• Schnorcheln am Felsenriff vor der Lodge
• Tauchen
• Geführte Touren auf Inhaca Island
• Kulturreise nach Santa Maria mit Mittagessen und Getränke an der berühmten Teka Teka Bar
• Walbeobachtung (Saisonabhängig -von Juni bis November)
• Ausflug zu den Nistplätzen der Schildkröten (Spätfrühling – südliche Halbkugel )
An der Lodge bietet sich außerdem der Dünenwald für Wanderungen an. Die Umgebung ist ein Paradies für Vogelliebhaber, und der Pool, die Strand-Bar und die Hängematten sind zum Entspannen sehr beliebt.
Übernachtung: 2x Machangulo Beach Lodge [VP]
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Tag 10: Königreich Swasiland
Am Vormittag unternehmen wir den Rücktransfer zur Marina in Maputo, und fahren dann knapp 2 Stunden weiter zum Grenzübergang in das Königreich der Swasi.

Das Königreich Swasiland ist mit einer Fläche von 17.363 Quadratkilometern der zweitkleinste Staat auf dem afrikanischen Kontinent. Die Nachbarländer des Binnenstaates sind Mosambik im Osten und die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga im Norden und Westen sowie KwaZulu-Natal im Süden. Die Länge der Staatsgrenze beträgt insgesamt 535 Kilometer, wovon 105 Kilometer mit Mosambik und 430 Kilometer mit Südafrika geteilt werden.

Swasiland gliedert sich von West nach Ost in vier Landschaftszonen. Im Westen des Landes liegt das Highveld (Hochland), das eine mittlere Höhe von 1.300 Metern aufweist und nach Westen in die südafrikanischen Drakensberge übergeht. Die höchste Erhebung innerhalb Swasilands ist der 1.862 Meter hohe Emlembe nahe der Westgrenze. Etwa ein Sechstel des Highvelds ist von Wäldern bedeckt, oft auch die Schweiz Afrikas genannt. Die Hauptstadt Mbabane liegt in dieser Region. Das Middleveld (Mittelland) liegt durchschnittlich etwa 700 Meter hoch und besteht aus fruchtbarem Hügelland. Hier liegt auch Manzini, die größte Stadt Swasilands.

Nach Osten schließt sich das Lowveld (Tiefland) an, das vor allem aus Buschland besteht und dessen niedrigster Punkt 21 Meter über dem Meeresspiegel am Lusutfu liegt. Das Lowveld wird vor allem zum Zuckerrohr-Anbau genutzt. Entlang der Ostgrenze liegt der südliche Teil der Lubombo-Berge (auch Lebombo-Berge), die dort bis 776 Meter hoch sind.
Um 1750, im Zuge der Nguni -Wanderung, siedelten sich zahlreiche Swasi im Gebiet des heutigen Swasiland an. Die Autonomie der Swasi in Südafrika wurde im frühen 19. Jahrhundert von den Briten garantiert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen die Buren ins Land. 1894 erlangte die Südafrikanische Republik, eine der Burenrepubliken, weitgehend die Kontrolle über Swasiland. Nach dem Zweiten Burenkrieg (1899–1902) übernahm Großbritannien die Verwaltung und erklärte Swasiland 1907 zum Protektorat.
Am 6. September 1968 erlangte Swasiland die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich, woran der Nationalfeiertag des Landes erinnert. Ursprünglich wollte der Vorsitzende der monarchistischen Regierungspartei „Imbokodvo National Movement“ den Staat nach der Unabhängigkeit Ngwana nennen. 1973 schaffte König Sobhuza II. das Parlament vorläufig ab und setzte die Verfassung außer Kraft, sodass er absolute Macht erhielt. 1979 wurde ein neues Parlament gegründet; ein Teil der Abgeordneten wird seither vom König ernannt. 1982 starb Sobhuza II. 1986 wurde Mswati III., damals Prinz Makhosetive, König. Er ist für seinen luxuriösen Lebensstil und seine zahlreichen Ehefrauen bekannt.
Die Swazi Tradition des jährlichen „Reed Dance“ bleibt lebendig und bunt, die Zeit wann sich tausende Jungfern Ihrem König anbieten, und laut Tradition, es eine große Ehre ist als weitere Frau gewählt zu werden.
Im Jahr 1996 und den Folgejahren kam es immer wieder zu Widerstand gegen die absolute Monarchie, etwa durch Streiks und Demonstrationen. Heute ist Swasiland, die letzte absolute Monarchie Afrikas, relativ friedlich mit einer Bevölkerung die bekannt ist für ihre Besucherfreundlichkeit.
Unser Übernachtungsort ist südlich von Mbabane im „Tal des Himmels“, das Ezulwini Tal.
Übernachtung: Happy Valley Hotel (oder gleichwertig) [FA]
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Tag 11 und 12: Kindergarten größter Elephant Bullen!
Nach dem Frühstück besuchen wir zunächst eine Kerzen-Fabrikation, wo in Handarbeit die filigransten Muster auf Kerzen jeder Größe und Form entstehen. Danach geht es weiter nach Süden, zurück nach Südafrika in das Bundesland KwaZulu-Natal, dem Königreich der Zulu. Aber zuerst einmal besuchen wir ein besonderes Wildreservat das im Land des Tembe-Volkes im Grenzgebiet von Südafrika und Mosambik liegt, ein Naturschutzreservat mit besonderer Bedeutung!

Bis vor rund 30 Jahren gab es im Grenzgebiet zwischen Mozambique und dem nördlichen Teil von KwaZulu-Natal - damals "Maputaland" genannt - große Herden freilebender Elefanten die von hier bis zum Maputo Elefantenpark südlich der Stadt frei wanderten. Sie wurden jedoch stark gewildert und insbesondere während des Bürgerkriegs in Mozambique als Nahrungsquelle, und das Elfenbein als Einkommensquelle missbraucht. Restbestände flohen in die dichten Wälder des heutigen Reservats, das 1983 gegründet wurde. Da die Elefanten anfangs sehr aggressiv auf Menschen reagierten, konnte der Park erst 1992 für Besucher geöffnet werden. Heute leben ca. 180 Elefanten in dem rund 32,000 Hektar großen Wildreservat, das in der Übergangszone zwischen Tropen und Subtropen liegt. Das besondere an Tembe ist, dass es hier, neben einem einzigen anderem Wildpark in Tansania (Tsavo), noch sehr viele sogenannte „Big Tusker“ gibt – die Elephant mit den größten Stoßzähnen.

Der Park ist insgesamt sehr reich an Wild. Außer den "Big Five" - Elefanten, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard - gibt es Zebras, Giraffen, Hyänen, Flusspferde und zahlreiche Antilopenarten, vom Kudu bis zum Suni, einer der kleinsten Antilopen. Rund 340 Vogelarten wurden in Tembe registriert. Hier ziehen heute wieder die größten Elefanten Afrikas friedlich ihre Bahnen, sagt Robbertse, Mitbesitzer der einzigen Lodge im Tembe Wildreservat, das vom Tembe-Volk gemeinsam mit Südafrikas Nationalparkbehörde bewirtschaftete Schutzgebiet. Die Buschhütten der Lodge sind umweltgerecht in die Landschaft eingepasst, und das herzliche Personal ist besonders bekannt für die vorzügliche Gastfreundschaft in diesem Kommunalprojekt.
Sie verbringen 2 Nächte hier, Gelegenheit für besondere Safaris und einzigartige Tierbeobachtungen vom Tembe „Hide“, dem Versteck mit Blick auf ein reges Wasserloch, wo auch eine Webcam installiert ist.
Übernachtung: 2 x Tembe Safari Lodge (oder gleichwertig) [VP & Aktivitäten]
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Tag 13: Weltnaturerbe St Lucia
Heute geht es nach dem Frühstück weiter zum Weltnaturerbe des St Lucia Sees, wo Sie am Nachmittag eine Bootsfahrt an der Mündung des Sees unternehmen. Der iSimangaliso-Wetlands-Park umfasst die Feucht- und Küstengebiete von Mapelane im Süden bis hinauf zur Sodwana-Bucht im Norden und besteht aus vielen kleinen Schutzgebieten mit subtropischer bis tropischer Vegetation. Im Norden liegen die Mkuze-Sümpfe, während sich im Westen trockene Dornensavanne befindet.
Im Zentrum des Parks ist der St.-Lucia-See, nach dem der Park benannt wurde. Mit einer Länge von 40 Kilometer und einer Breite von bis zu 21 Kilometer beträgt seine Fläche rund 300 km²; damit ist er der größte See Südafrikas. In dem 200 Kilometer langen Küstenstreifen finden sich die zweithöchsten bewaldeten Sanddünen der Welt. In den Feuchtgebieten leben die größten Krokodil- und Flusspferdbestände Südafrikas und in den Savannen im Westen Meerkatzen, Nashörner, Büffel und Leoparden.

Zwischen den Seen und Sümpfen brüten Reiher, Pelikane und Störche. Der Park verfügt über die höchste Dichte an Amphibien, darunter viele geschützte Arten. Außerdem kann man auf der Meeresseite Buckelwale sehen.

In der Nähe des Nationalparks liegt der gemütliche Ort St. Lucia, wo Sie übernachten.

Sie wohnen an der St. Lucia Flussmündung. Vorsicht ist besonders abends angeraten, wo die Flusspferde auch manchmal den Rasen „mähen“.

Übernachtung: Elephant Lake Hotel (oder gleichwertig) [F]
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Tag 14: Die „himmlischen“ Zulu
Heute steht eine Zulu Kulturerfahrung auf dem Programm. Die Fahrt geht weiter Richtung Durban, mit Abstecher ins Inland zum Museumdorf Shakaland, wo sie einen Einblick in die einstige, traditionelle Lebensweise der Zulus erhalten. Es ist das älteste "Zulu Cultural Village" im Zululand und wurde ursprünglich als Kulisse für den Film "Shaka Zulu" errichtet. Shakaland stellt den Kraal von Senzangakhona dar, Vater des legendären Zulu-Königs Shaka, der die verschiedenen Clans und Stämme im Zululand mit harter Hand vereinte und damit die Zulu Nation gründete.

Shakaland liegt in wundervoller Lage in den Entembeni Hügeln, mit weitem Blick über das Buschland und den stillen Pobane See.

Sie nehmen an einer Führung durch das Zulu-Dorf teil, das von Chief Malinga und seiner Familie bewohnt wird. Das traditionelle "Umuzi" besteht aus mehreren geflochtenen Zulu Rundhütten, die ringförmig um den Rinder Kraal angeordnet sind. Während der Führung wird das Sozialsystem und die Lebensweise der Zulus, ihre Riten und Gebräuche sowie die Bedeutung von Kleidern und Schmuck erläutert. Außerdem wird die Kampftechnik der Zulus demonstriert sowie verschiedene handwerkliche Fertigkeiten. Anschließend kosten sie das Zulu Bier, und nehmen an einem traditionellen Essen teil. Anschließend Weiterfahrt zur Hafen-Metropole Durban, wo Sie am späten Nachmittag ankommen.
Die Zulu (auch amaZulu; „vom Himmel“) sind eine afrikanische Volksgruppe der Bantu mit heute über elf Millionen Menschen und die größte ethnische Gruppe Südafrikas. Sie leben hauptsächlich in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal.
Übernachtung: Benjamin Hotel (oder gleichwertig) [F] 
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Tag 15: Durban, mal ganz anders….!
Wir erleben Durban mal ganz anders, abseits der Touristenpfade! Als Schmelztopf der Kulturen, bunt und kontrastreich, geschichtlich besonders, kulinarisch außergewöhnlich, Natur-gebunden und kulturell durchwachsen, und anregend interessant!

Angefangen bei Mahatma Ghandis Prägung durch die Kolonialherrscher im Burenkrieg, danach als kämpfender „non-white“ junger Anwalt mit Kanzlei in Durban, bevor er nach Indien zurückkehrte und den „passiven Wiederstand“ begann. Es folgte die schwere diskriminierende Zeit der Apartheid mit der rassistischen Menschentrennung und Township Entwicklung, Fundament des Freiheitskampfes unter Mandela für die Regenbogen Nation, bis hin zur heute größten Hafen- und führenden Urlaubsstadt Südafrikas. Wirtschaftlich ist Durban die zweit bedeutendste Stadt Südafrikas, umgeben von farbprächtiger sub-tropischer Natur am immer warmen Indischen Ozean.

Kulinarische Besonderheiten im Geschmack und Geruch, bunte und kontrastreichen Märkte, wo „Sangomas“ (Zulu Medizinmänner) Heilmittel mit werfen der Knochen verschreiben, wo lautstarke Fischer Ihren frischen Fang anbieten, wo tüchtige Indische Händler Saries, Gewürzmischungen und Schmuck anbieten, wo man fast alles kaufen kann….Weiterhin eine eigene Kunst und Jazz Musik, pulsierende Klubs und Nachtleben, interessante Kolonial-Architektur neben Moscheen und Tempeln. Das architektonisch besondere Moses Mhabida Stadion mit Zahnradbahn und Aussichtsplattform sind nur einige Highlights während eines Besuchs in Durban.
Gleich vor Ihrem Hotel, in einem lebhaften Szeneviertel der Stadt, beginnt das Erlebnis mit einer großen Auswahl diverser Restaurants und Kneipen, die fußläufig zur Erkundung einladen.
Übernachtung: Benjamin Hotel (oder gleichwertig) [F]

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Tag 16: Abreise und Verlängerungsmöglichkeiten
Letzte Besichtigungen abhängend von der individuellen Weiterreise, und anschl. Transfer zum Flughafen.

Ende der Leistungen.
Highlights
Johannesburg – Pretoria
Krüger Nationalpark
Limpopo Nationalpark
Bilene oder Xai Xai
Maputo
Machangulo Beach
Swasiland
Tembe Elefantenpark
Weltnaturerbe St Lucia
Shaka Zulu
Durban
Leistungen: Unterkunft in gemischten, landestypischen Camps und Lodges, zumeist im 3-4 Stern Bereich, teils auch luxuriöser, alle Zimmer mit DU/WC. Mahlzeiten: F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, VP=Vollverpflegung, Aktivitäten wie erwähnt. Zweisprachige Reiseleitung (Deutsch und Englisch) mit Transport im klimatisierten Kleinbus der Gruppengröße entsprechend. Eintritts-, Park- & Fahrzeug-Grenzübertrittsgebühren, aber keine evtl. Visakosten. Höhepunkte: Johannesburg – Pretoria – Ivory Route - Krüger Nationalpark – Limpopo Nationalpark - Mosambiks tropische Küste – Maputo – Machangulo Beach Lodge – Tembe Elefantenpark – Küstenwald – Hluhluwe/Imfolozi Nationalpark - St Lucia Estuary – Zulu-Kultur Erlebnis - Delfinküste und subtropische Badestadt Durban Nicht inklusive: Flüge, Visagebühren, Trinkgelder und persönliche Ausgaben, Mahlzeiten die im Reiseplan nicht aufgeführt sind. Hinweis: Die Tour kann auf Wunsch individuell verlängert werden, z.B. nach Kapstadt, mit Deutsch geführten Ausflügen oder an die Gartenroute. Auch Victoria Falls ist zu empfehlen. Unterkunft: Gute Touristenklasse Hotels, Gästehäuser & rustikale Camps, auch etwas Luxus ist dabei
Gruppenreise mit Deutsch sprechender Reiseleitung.
28.07.2018
01.09.2018
29.09.2018
27.10.2018

Privattour und Selbstfahrertour auf Anfrage
TerminPer Person im DzPer Person im EZ
Enthaltene Leistungen
Unterkunft in gemischten, landestypischen Camps und Lodges, zumeist im 3-4 Stern Bereich, teils auch luxuriöser, alle Zimmer mit DU/WC.
Mahlzeiten: F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen, VP=Vollverpflegung,
Aktivitäten wie erwähnt
Zweisprachige Reiseleitung (Deutsch und Englisch)Transport im klimatisierten Kleinbus der Gruppengröße entsprechend
Entritts-, Park- & Fahrzeug-Grenzübertrittsgebühren
Nicht enthaltene Leistungen
Flüge,
Visagebühren,
Trinkgelder und persönliche Ausgaben,
Mahlzeiten die im Reiseplan nicht aufgeführt sind
Hinweis zur Barrierefreiheit auf unseren Reisen

Auf unseren Reisen werden Transportmittel wie Flugzeuge (teilweise Kleinflugzeuge), Busse, Kleinbusse, Geländewagen, PKW, Schiffe und Boote genutzt. Die Übernachtungen erfolgen in verschiedenartigen Unterkünften, vom Zeltcamp bis zum 6-Sterne-Hotel. Da wir weder im öffentlichen Raum noch bei den Transportmitteln und Unterkünften eine durchgängige Barrierefreiheit garantieren können, sind unsere Reisen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen oder Handicaps im Allgemeinen nicht oder nur bedingt geeignet.
Wir beraten Sie gerne!
AfricanWorld Kundenbetreuung
Telefon: +49 (0) 211 - 30 20 69 220
E-Mail: reisen@africanworld.de

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