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Botswana Länderinfos

Eindrücke, die Sie ein Leben lang begleiten!

Entdecken Sie Afrika von seiner schönsten Seite!
Botswana steht für ursprünglichen und naturbelassenen Urlaub in einer einzigartigen Landschaft. Lassen Sie sich der Flora des Landes mit seinen unendlichen Weiten und der Wildnis beeindrucken und erleben Sie die faszinierende Tierwelt in ihrem natürlichen Umfeld.
Die Tourismuszentrale Botswana reguliert die Besucherzahlen um einen Massentourismus zu vermeiden und einen sanften, ökologisch verträglichen Tourismus zu fördern.
Ihre Reise können Sie selbstverständlich auch mit den Ländern Südafrika, Namibia und Sambia kombinieren.

Botswana wird im Norden vom Sambia, in Nordosten von Zimbabwe, im Süden von Südafrika und im Westen von Namibia eingerahmt. Als Binnenland hat Botswana keinen Zugang zum Meer.

Das Land hat eine Größe von etwa 581.730 km2, deren größter Teil aus der Halbwüste Kalahari, einer schwach besiedelte Dornbuschsteppe besteht, die im Osten von Hügelketten begrenzt wird. Im Nordwesten befindet sich das Okavango-Delta, das durch zahlreiche Nebenflüsse geformt wird und ein natürliches Bewässerungssystem ist.

Bis auf die Erhebungen Tsodilo Hills, Aha, die Ghanzi-Bergkette, Tswapong, Mokgware, Shoshong Hills und den Otse Peak ist das Land flach.

Im nördlichen Teil des Landes liegt die 6 500 km_ große Magkadigkadi-Salzpfanne. Rund 20% des Landes sind Nationalparks. Neben dem Okawango, sind Chobe und Limpopo die einzigen wasserführenden Flüsse des Landes. Im Südosten befindet sich der Hauptwirtschaftsraum Botswanas, in dem rund 80% der Bevölkerung lebt.

Das Land lässt sich in die folgenden neun Distrikte einteilen: Central District, Ghanzi District, Kgalagadi District, Kgatleng District, Kweneng District, North-East District, North-West District, South-East District und Southern District.
Klima
Botswana lässt sich unabhängig von der Regen- oder Trockenzeit das ganze Jahr bereisen. Das Klima kann als trockenes Savannen-, und Halbwüsten-Klima mit subtropischem Charakter beschreiben werden. Das Wetter ist zwischen Januar und März sehr launenhaft. Teilweise kann es nach vielen sonnigen Tage ununterbrochen regnen, sodass manche Wildreservate nur zum Teil oder gar nicht besuchbar sind.

Die geeignetsten Monate für die Wildbeobachtungen sind die Monate April und Mai, wenn die Regenzeit zu Ende geht. Meist ist es tagsüber angenehm warm, die Nächte hingegen sind bereits sehr kühl.

Die Wintermonate Juni und Juli sind trocken mit sehr angenehmen Temperaturen von bis zu 27°C. Nachts und morgens ist die Lufttemperatur jedoch nur knapp über dem Gefrierpunkt und die Nächte mit etwa 8°C recht kühl.

Im August geht die Winterzeit allmählich zu Ende und die Temperaturen steigen langsam wieder. Die Trockenheit zwingt viele Tiere zum Aufsuchen der künstlichen Wasserlöcher und Flüsse, sodass Sie das Wild besonders gut beobachten.

Im September, dem afrikanischen Frühling ist es tagsüber bereits sehr heiß. Erst am Nachmittag fallen die Temperaturen wieder in einen angenehmen Bereich. In diesem Monat beginnt die Brutzeit der Vögel.

Der heißeste Monat des Jahres ist der Oktober. Gelegentlich kurze Regenschauer sorgen für eine willkommene Abkühlung. Im November wandelt sich die trockene Landschaft Botswanas in grüne Flächen. Vereinzelte Gewitter und Regenfälle kühlen die heißen Tage ab. Das Klima im Dezember reicht von heißen Sonnentagen, bewölktem Himmel, Gewittern und heftigen Regenfällen.
Geschichte
Die Ureinwohner des südlichen Afrika waren die San und die Khoi Khoi. Ca 3000 v. Chr. wanderten die Bantuvölker aufgrund der klimatischen Veränderungen aus Westafrika ein.

Bis zum Jahr 1300 bestand der Staat Toutswe, der sich auf dem Terrain des heutigen Botswana befand. Nach Zerfall des Staates begannen die Wanderungen der Bakgalagadi, Basotho und Batswana. Um 1800 war das Gebiet des heutigen Botswana bereits reich besiedelt. Viele kleine Königreiche ließen sich im Osten nieder. Als im 19. Jahrhundert die Zulukriege begannen, verließen die Bakololo und Ndebele das Gebiet und wanderten nach Süden wo es zu Konfrontationen mit den Batswana kam.

Um 1845 wurde im Zuge der Kolonialisierung die erste Missionsstation von Sir David Livingstone gegründet.

In vorkolonialer Zeit herrschten die Tsawa in Botswana, bis Schutzverträge mit dem Vereinten Königreich von Großbritannien und Irland geschlossen wurden. Im Jahr 1885 wurde das Land zum größten britischen Schutzgebiet und erhielt den Namen Bechuanaland.

1910 entstand eine Zollunion mit Südafrika. Der Beginn der Selbstverwaltung und Unabhängigkeit war im Jahr 1950 als ein Beratungsgremium entstand. 11 Jahre später entstand das Parlament.

Im Juni 1964 entschieden die Briten, Botswana in die Unabhängigkeit zu entlassen. 1965 löste Gaborone die Stadt Makifeng als Hauptstadt ab und die ersten Wahlen des Landes Botswana fanden statt.

Erst am 30. September 1966 wurde Botswana offiziell vom Vereinten Königreich unabhängig.
Politik
Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1966 wird das Land demokratisch regiert. Botswana ist eine Republik mit Präsidialverfassung und Zweikammersystem: „National Assembly“ (61 Sitze, davon 4 vom Präsidenten ernannte Abgeordnete) und das aus 15 Mitgliedern bestehende „House of Chiefs“, das die beratende Funktion des Landes übernimmt.

Gesetzgebungsorgan ist das Parlament zu dem die Nationalversammlung, der Staatspräsident, der Parlamentssprecher und vier weitere Mitglieder, die vom Präsidenten gewählt werden, gehören. Der Staatspräsident Botswanas verfügt über die Exekutivgewalt und wird vom Parlament gewählt.
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Wirtschaft
Botswana ist eines der wirtschaftlich stärksten Länder in Afrika. Die wichtigsten Sektoren sind der Rindfleischexport (in die EU), die Förderung von Bodenschätzen wie Diamanten, Kupfer, Nickel und Kohle (Botswana ist einer der größten Schmuckdiamantenproduzenten der Welt), sowie der Tourismus, durch den die notwendigen Devisen eingenommen werden. Vor allem im Okavango-Delta wird auf ein hohes Preissegment gesetzt.
Der Großteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft beschäftigt, die etwa 4% des Bruttoinlandproduktes erwirtschaftet. Auf einem kleinen Teil von nur 5% der Gesamtfläche des Landes werden Hirse, Mais und Hülsenfrüchte angebaut.

Die wichtigsten Handelspartner sind die Mitgliedstaaten der Zollunion SACU, die USA und Großbritannien. Aufgrund der hohen AIDS-Rate ist die wirtschaftliche Entwicklung des Landes jedoch stark bedroht. 
Bevölkerung
Mit nur 1,64 Millionen Menschen ist Botswana sehr dünn besiedelt. Die Mehrheit der Einwohner gehört den Bantuvölkern an. Etwa 70-80% Angehörige der Sotho-Tswana-Gruppe, die sich zu 45% aus Ngwato, zu 15% aus Ngwaketse, zu weiteren 15% aus Kwena, zu 10% aus Tawana, zu 10% aus Kgatla, zu 3% aus Malete, zu 2% aus Rolong und zu 1% aus Tlokwa zusammensetzt. Die anderen Volksgruppen werden nach den Siedlungsgebieten in Okavango und Kalahari-Völker eingeteilt. Zu den weiteren Bevölkerungsgruppen gehören die San, Khoi Khoi, Inder, Europäer und Coloureds, deren Vorfahren Verbindungen von Schwarzen mit Weißen oder Asiaten entstammen.
2001 wurden die Tsolido-Hills im Nordwesten Botswanas zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Hier finden Sie noch heute die über Jahrhunderte erhaltenen Felsbilder der San, die Antilopen, Giraffen, Nilpferde, Löwen Jäger mit Pfeil und Bogen sowie andere Gestalten darstellten und wo Jäger einen geeigneten Unterschlupf fanden. Das älteste geschützte Gebiet ist für die Volksgruppe der San noch immer ein heiliger Ort. Sie werden auch Buschmänner genannt und zählen mit den Khoi Khoi (früher abwertend Hottentotten) zur Urbevölkerung Namibias und Botswanas. Diese Bezeichnung kam durch die Klicklaute in der Sprache zustande, die von den europäischen Ankömmlingen als Stottern missverstanden wurde. Kennzeichnende Merkmale der San sind die hohen Wangenknochen, die gelblich-helle Haut und das „Pfefferkornhaar“.

Gegenwärtig leben nur noch sehr wenige San als Jäger, Fischer und Sammler. Die Mehrheit verdient ihren Lebensunterhalt auf Farmen oder als Touristenführer.
Die Ngwato stellen die größte Gruppe dar, die von den Kwena abstammen. Ursprünglich lebten sie im Central und Northeast District. Die aus dem Siedlungsgebiet um Kanye stammenden Ngwaketse stammen ebenfalls von den Kwena ab.
Die kleinste Gruppe der Abspaltungen von den Kwena sind die Tawana. In der Vergangenheit waren sie sehr wohlhabend und besaßen die mächtigsten Rinderherden.
Die Malete waren einst Teil der Ndebele, spalteten sich jedoch von ihnen ab und wanderten ins heutige South-Eastern District um.
Die Rolong verteilten sich damals über das ganze Land. Um 1900 kam die erste große Gruppe des Stammes aus der Republik Südafrika nach Moroka.
Ursprünglich kommen die Tlokwa aus dem Transvaal, siedelten dann allerdings nach Tlokweng. Rund die Hälfte der Einwohner gehört dem christlichen Glauben an, davon sind die meisten Protestanten oder Mitglieder afrikanischer unabhängiger Kirchen. Muslime und Hindus gehören zur religiösen Minderheit.
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Kultur
Eine traditionelle Speise des Landes ist Bogobe, das aus Sorghum, einer besonderen Hirseart und Wasser hergestellt wird. Oftmals wird es als Hauptspeise aber auch als Beilage serviert. Selbiges gibt es auch mit Mais, das Millipap.

San essen bevorzugt wasserhaltige Gewächse wie die Tsama-Melone oder die unterirdische Knolle der Morama aber auch geröstete Mopane-Würmer die als Delikatesse in Botswana gelten.

Typisch sind auch das Biltong, getrocknetes Rind- oder Wildfleisch am Stück oder geraspelt und unterschiedlich gewürzt sowie gegrilltes Schweinefleisch und die „Boerwoers“, eine schneckenförmige Bratwurst.

Alkoholische Getränke bestehen ebenfalls Größtenteilts aus Sorghum, Zucker und Palmmilch. Diese sind nur in sogenannten „Bottle Stores“ erhältlich

Bis zur Neuzeit gab es lediglich kulturelle Überlieferungen in Form von Geschichten, Volkstänzen und im Volksgesängen. Auch Gegenstände wie Flechtwaren und Steinwerkzeuge dienten nur zur Jagd und zum Haushalt. Schmuck wurde als Statussymbol getragen oder hatte eine reine rituelle Funktion. Heute sind die Werke einiger botswanischer Künstler in Galerien zu besichtigen.

An Felswänden, wie in den Tsodilo Hills im Nordwesten Botswanas findet man noch heute die über Jahrhunderte erhaltenen Felsbilder der San, die Antilopen, Giraffen, Nilpferde, Löwen Jäger mit Pfeil und Bogen sowie andere Gestalten darstellen. Hier fanden sie während der Jagd einen geeigneten Unterschlupf.

Das erste Flechtwerk, das zur Aufbewahrung von Getreide und Saat diente, wurde aus Palmfasern hergestellt. Heute werden in das damals noch abstrakte Kunstwerk auch Tiere eingeflochten. Erstehen kann man eines dieser Korbwaren in und um Francistown.

Küchenutensilien und Möbel würden früher selbst hergestellt. Mittlerweile hat sich die Holzschnitzerei aus Hartholz zu einem lukrativen Geschäft entwickelt und es werden Figuren und Tiere als kleine oder große Mitbringsel aber auch Flecht- und Webwaren angeboten. Schmuck wird von der kreativen Volksgruppe der San hergestellt, die dabei Naturmaterialien wie Knochen und Eierschalen verwenden und daraus hübsche Armbänder oder Halsketten zaubern.

Der kulturelle Höhepunkt des Jahres ist das Maitisong-Festival, das größte Fest der darstellenden Künste. Jahr für Jahr treffen sich in der Hauptstadt zahlreiche Theater- und Musikgruppen aus dem ganzen südlichen Afrika um Musik, Theater, Film und Tanz im Freien dar zu bieten. 
Flora & Fauna
Die drei typischen Vegetationstypen des Landes sind die Savanne, Wald/Forst und das Grasland mit Sümpfen. Im Osten liegt das Mopane-Buschfeld in dem Mopanebäume, Baobabs (Affenbrotbäume), Morula und Akazien gedeihen.
In der Baum-/Strauchsavanne wächst eine Mischung zahlreicher Bäume wie der Silberpappel, die sich vor der Verdunstung schützt und seine Blätter abwirft.
Im Süden von Botswana befindet sich die Buschsavanne in der die Kerzenakazie wächst. Weiter westlich sind nur noch dornige Büsche zu finden.
Um die Salzpfannen Sowa und Ntwetwe liegen die Grassavannen, in denen Grasflächen wachsen. Lilianen und Kletterpflanzen finden Sie an der Uferbewaldung am Chobe und Limpopo während im Trockenwald in der Chobe-Region Teakhölzer wachsen.
Die Wälder der Hügellandschaft bieten Laubbäume, Farne, Moose, Kletterpflanzen und hohe Bäume. Das Okavango-Delta hingegen zeichnet sich durch Sumpfpflanzen wie Papyrus, hohe Gräser und Palmen aus. Botswana beherbergt auch große Bestände an Säugetierarten wie z.B. die „Big Five“, nämlich Elefanten, Büffel, Nashörner, Löwen sowie Leoparden aber auch Antilopen, Geparden, Giraffen, Zebras und über 540 Vogelarten wie Fischadler, Kormorane, Ibis und Kraniche. Das Wild wandert nach den Jahrezeiten. Die tierreichste aller Regionen ist das Okavango-Delta sowie die nördlichen Grenzgebiete des Landes. Hier finden Sie während der Trockenperiode die meisten Tiere, jedoch besteht aufgrund der vielen künstlichen Wasserlöcher immer eine Möglichkeit zur Wildbeobachtung.
Nationalparks

Chobe-Nationalpark
Der Chobe-Nationalpark wurde als erste Nationalpark des Landes im Jahr 1967 gegründet und liegt im Norden des Landes. Die Größe beläuft sich auf 10.566 km_. Seinen Namen erhielt er vom gleichnamigen Fluss, der aus Angola kommt und durch Grass-, Wälder- und Sandebenen fließt. Mit Kaffernbüffeln, Chobe-Buschböcken, Pukus, Nilpferden und über 400 Vogelarten hat der Chobe-Nationalpark den größten Tierbestand Botswanas. Aber auch zahlreiche Elefanten, die die größte zusammenhängende Population dieser Art weltweit darstellen (mehr als 70.000) und dem Park zu seiner Berühmtheit verholfen haben, lassen sich hier hervorragend Beobachten. Besuchern ist der Park lediglich während der Trockenzeit (April-Oktober) zugänglich, da es während der Regenzeit zu Überschwemmungen kommen kann.
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Kgalagadi Transfrontier Nationalpark
Der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark in der Kalahariwüste ist ein relativ neues Reservat mit einer Größe von mehr als 38.000 km2. Der Nationalpark ist einer von den sogenannten „Peace Park“-Projekten und wurde mit dem Gemsbok National Park und dem Kalahari-Gemsbok-Nationalpark zusammengelegt. Der Einganz zum Kgalagadi Transfrontier Nationalpark ist am Restcamp Twee Rivieren, der im Süden liegt. Von hier aus können Sie Ihre Besichtigung auf einer der beiden Hauptrouten starten. Die Fahrt auf dem Wilderness Trail muss bereits im Voraus gebucht werden. Vom Ausgangspunkt Tshabong bis zum Parktor „Two Rivers“ benötigen Sie mit dem Auto etwa viereinhalb Fahrstunden, zum Parktor im Gebiet „Mabuasehube“ sind es drei Fahrstunden.
Leoparden, Löwen, Hyänen, Springböcke, Elenantilopen, Oryxantilopen, Wildhunde, Geparden, Kalaharilöwen und über 200 Vogelarten können im Kgalagadi Transfrontier Nationalpark beobachtet werden. Die beste Reisezeit für dafür bieten die Monate März und April, in denen die Regenzeit zu ende geht.
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Central Kalahari Game Reserve
Das Central Kalahari Game Reserve besteht sein 1998 und zählt mit seinen 52.800 km2 zu den fünf größten Naturreservaten der Welt, der auch seit den 1990er Jahren für Individualtouristen zugänglich sind. Der Park liegt nordwestlich der Hauptstadt Gaborone und gehört zu den unberührtesten Gebieten der Region. Der nördliche Teil des besteht aus einer Landschaft mit Ebenen und Salzpfannen. Der Süden hingegen wird durch dichten Dornenbusch und Mopanewälder gekennzeichnet. Befahren können Sie den Park von zwei Seiten. Eine Hauptzufahrt befindet sich im Süden durch das Khutse-Reservat und eine weitere im Norden von Rakops zum Eingangskamp Matswere. Besonders schön anzusehen sind die legendären, schwarzmähnigen Kalahari-Löwen von denen es nur noch 600 Exemplare gibt. Ihren Aufenthalt müssen Sie im Voraus in Gaborone oder Maun, den zentralen Reservierungsstellen buchen. Ein absolutes Muss für den Besuch des Central Kalahari Game Reserves sind ein Wagen mit Allradantrieb und vollem Tank, sowie genügend Proviant.
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Makgadikgadi Pans National Park
Zahlreiche Gnus, Elenantilopen, Oryxe, Springböcke, Elefanten, Löwen, Geparden, Leoparden, Hyänen und Zebras sind im Makgadikgadi Pans National Park beheimatet. Der 12.000 km2 große Park ist Schauspielplatz der Tiermigrationen, die während der Trockenzeit dem Wasser des Okavango-Flußes folgen. Vielen verweilen jedoch auch das ganze Jahr über dort. Ebenfalls Flamingos, Pelikane und andere Wasservögel lassen sich im Makgadikgadi Pans National Park bewundern. Neben den Tierbeobachtungen sollten Sie Ihre Aufmerksam auch der einzigartigen Wüstenlandschaft schenken. Im Park befindet sich das weltweit größte Salzpfannensystem. Vor über 200.000 Jahren lag hier der größte Binnensee des Kontinents. Die zwei Haupteingänge sind Khumaga an der westlichen Seite und Gweta im Norden. Aufgrund der tiefsandigen Dünen empfiehlt sich ein Geländewagen und ausreichend Versorgung.
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Moremi Game Reserve
Maun gilt als Eintrittstor zum touristischen Höhepunkt Botswanas, dem Okavango-Delta in dem das Moremi Game Reserve liegt. Von hier aus starten kleine Maschinen zu den Camps und Lodges. Mit ca. 18.000 km_ ist das Binnendelta in seiner Form das größte der Welt. Auch die Tierwelt ist hier besonders reich. Raubtiere, Nilpferde, Impalas, Kudus, Gnus, Leierantilopen, Moorantilopen, Pferdeantilopen, Wasserböcke, Riedböcke, Nashörner, Giraffen, Affen, Elefanten, Warzenschweine, Krokodile, Schlangen, Geparden, Leoparden, Löwen, Leguane und zahlreiche Vogelarten haben hier ihren Lebensraum. Sobald die Trockenzeit eintritt, wandern sie zu den Wasserflächen am Chobe oder Okavango. Eine Besonderheit des Moremi Game Reserves ist „Chief’s Island“, eine Landzunge die von Wasser umgeben ist und für seine großen Büffelherden bekannt ist. Die beste Zeit für Tierbeobachtungen sind der August und September.
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Nxai Pan Nationalpark
Etwa 140 km östlich von Maun liegt der Nxai Pan Nationalpark mit einer Fläche von 2580 km2. Der Park befindet sich direkt neben dem Makgadikgadi Pans National Park, verfügt jedoch nur über einige tiefer liegenden Salzpfannen. Viele Gnus, Oryx-Antilopen, Impalas, Springböcke, Elefanten, Büffel, Löwen, Hyänen und Zebras werden von den zwei künstlich errichteten Wasserlöchern angelockt. Das Überbleibsel alter Viehposten aus den 1950er Jahren sind auf der “Old Trek Route” zu sehen. Ebenso lohnt es sich “Bushman Pits” zu besichtigen. Dabei handelt es sich um Löcher in denen sich die San während der Jagd versteckten und ihre Beute erlegen konnten, während diese zum Trinken an das Wasserloch kamen. Die Park- und Campinggebühren müssen Sie im Game Scout Camp in Xhumaga oder Nxai Pan bezahlen. Für das Befahren ist ein Wagen mit Allradantrieb notwendig. In Gweta können Sie sich mit Lebensmitteln und Treibstoff eindecken, ansonsten sollten Sie genügen Vorräte bei sich führen.
Wissenswertes

Amtssprache
Die Offizielle Amtssprache ist Englisch. Als Landessprachen gelten Setswana und andere Bantu-Sprachen.
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Autofahren
Das Autofahren in Botswana gestaltet sich recht angenehm. In Botswana herrscht Linksverkehr. Die Überlandsstraßen sind zum Teil in sehr gutem Zustand und asphaltiert. Auch die Schotterpisten sind gut befahrbar.
Acht geben sollten Sie jedoch auf teilweise vorhandene Löcher in den Straßen sowie kreuzendes Wild. Auch lange Nachtfarten sollten Sie vermeiden, denn das Unfallrisiko nach Einbruch der Dunkelheit ist sehr hoch.
Die Straßen sind gut beschildert, sodass Sie sich problemlos zurechtfinden sollten. Für das Befahren der Nationalparks empfiehlt sich ein Wagen mit Allrad-Antrieb (4x4). Für das Mieten des Wagens wird ein internationaler Führerschein benötigt, der nur in Verbindung mit einer nationalen Fahrerlaubnis gültig ist und stets mitgeführt werden muss. Wir weisen daraufhin, dass nicht alle Lodges und Camps auf dem Landwege erreichbar sind. Manche Camps erreichen Sie lediglich mit Kleinflugzeugen oder/und - je nach Jahreszeit auf dem Wasserweg.
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Banken
Niederlassungen der Großen Banken (Barclays Bank of Botswana, Standard Chartered Botswana Limited, Stanbic, First National Bank of Botswana) haben landesweit viele Niederlassungen. Kleine Orte haben zum Teil andere Öffnungszeiten. Alle Banken wechseln den Südafrikanischen Rand in Botswana-Pula. In jeder großen Stadt finden Sie zudem Geldautomaten an denen Sie mit der Kreditkarte Geld abheben können. Die Bezahlung mit selbigen (VISA, Mastercard) ist ebenfalls möglich. Reiseschecks die gegen Vorlage des Passes und einer Unterschrift gegen Bargeld ausgezahlt werden, sollten auf Euro oder US$ ausgestellt sein.
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Botschaft
Botschaft der Republik Botsuana
Avenue de Tervuren, 169
B-1150 Brüssel, Belgien
Telefon: 0032-27 35 20 70, 00332-27 35 61 10
Fax: 0032-27 35 63 18, 0032-27 32 72 64
Deutsche Botschaft in Botswana
Professional House
Broadhurst, Segodithsane Way, Gaborone
Embassy of the Federal Republic of Germany
P.O. Box 315
Gaborone, Botswana
Telefon 00267 - 395 3143 und 395 3806
Fax 00267 - 395 3038
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Einreise/Visum
Deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Botswana lediglich einen Reisepass der noch mindestens 6 Monate nach Ausreise gültig ist.
Kinderausweise müssen über ein Lichtbild und ausreichend Raum für Ein- und Ausreisestempel verfügen. Die Einreise von Kindern unter 16 Jahren, die ohne eigenes Reisedokument, aber im Reisepass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sind, ist erlaubt.
Für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist kein Visum erforderlich.
Bei Ausreise aus Botswana erheben die Internationalen Flughäfen Flughafengebühren, die nicht im Reisepreis eingeschlossen sind.
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Elektrizität
Das Stromnetz arbeitet mit 220 V. Adapter für die Steckdosen, die dem britischen entsprechen (der rechteckige Buchsen im Dreieck) sind am Flughafen erhältlich. Taschenlampen für die Übernachtung in den Camps und Lodges sind zu empfehlen, falls der für die Stromversorgung zuständige Generator ausfallen sollte.
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Feiertage
Neujahr, Ostern, Tag der Arbeit (1. Mai), Christi Himmelfahrt, Seretse Khama-Tag, Präsidententag (3. Montag & Dienstag im Juli), Nationalfeiertag (30. September & 01. Oktober), Weihnachten (25./26. Dezember) und Boxing Day (26. & 27. Dezember).
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Helikopterflüge/Privatcharter
Es besteht die Möglich zu Ausflügen und Privattransfers per Helikopter. Die Preise pro Helikopter für etwa 1 Flugstunde liegen je nach Ziel und Entfernung zwischen 1.100 und 1.700 Euro. Bei konkreten Anfragen wenden Sie sich bitte an Ihr Reisebüro oder unsere Beratungs-Hotline.
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Gesundheit
Für einen Aufenthalt in Botswana sollten Sie einen Impfschutz über Tetanus, Diphtherie und Polio haben. Eine zusätzliche Malaria Prophylaxe sowie Hepatitis A und B Schutz sind ratsam.
Erhöhtes Malariarisiko ist während der Regenzeit (November-Juni) im Norden in den Distrikten Boteti, Chobe, Ngamiland, Okavango und Tutume sowie mittleres Risiko in der übrigen Zeit, nach Süden.
Um Infektionsrisiken zu vermeiden sollte Sie helle körperbedeckende Kleidung tragen. Zusätzlich sollten Sie ungeschützte Stellen des Körpers mit Insektenschutzmitteln einreiben.
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Kleidung
Für Ihren Aufenthalt in Botswana sollen sie leichte und widerstandsfähige, sowie informelle Kleidung mitnehmen. Feste Schuhe, eine Kopfbedeckung und warme Kleidung für die kühleren Nächte in der Trockenzeit sind empfehlenswert. Sonnenschutz- und Mückenschutzmittel sollten ebenfalls ins Reisegepäck.
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Kriminalität
Die Kriminalität des Landes begrenzt sich auf Taschendiebstähle und Kreditkartenraube. Wie auch hierzulande üblich, sollten Sie keine Wertsachen im Auto lassen. Raubüberfälle gehören eher zur Seltenheit, kommen jedoch auch vor.
Die Straßen sollten nach Sonnenuntergang gemieden werden. Ebenso das „offene“ Tragen von Schmuck, Fotoapparaten und Videokameras. Verschließen Sie Ihre Reisedokumente wenn möglich in einem Safe und machen Sie Kopien vom Original.
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Medien
Zu den wichtigste Medien zählen die Tageszeitung: "Daily News" (staatlich), "Mmegi" (privat), die Wochenzeitungen "Botswana Guardian", "Mmegi-Reporter", "Midweek Sun", "Gazette"(privat) und „Sunday Standard“.
Das Radio Botswana ist staatlich. Die wichtigsten Fernsehanstalten sind „Gaborone Television/GTV“ (privat) und „Botswana Television“ (seit 01.08.2000; halbstaatlich).
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Nationalparks
Die Eintrittsgebühren (pro Tag) für die Nationalparks sowie die Campingplatzreservierungen müssen in Pula entrichtet werden. Kreditkartenzahlungen sind ausgeschlossen.
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Öffentliche Verkehrsmittel
Taxis (mit blauen Nummerschildern) finden Sie nur in den größeren Städten wie Gaborone und Francistown. Da es kein Taxameter gibt, ist es notwendig vor Fahrantritt einen Preis festzulegen.
Das Eisenbahnnetz umfasst lediglich die Verbindung von Francistown nach Gaborone. Von dort aus fahren Züge nach Südafrika.
Minibusse die innerstädtisch, regional und zum Teil überregional verkehren können am Straßenrand angehalten werden. Bezahlen müssen Sie beim Begleitpersonal.
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Transfers
Manche der Lodges und Camps sind nur per Kleinflugzeug erreichbar. Bitte beachten SIe, dass die Freigepäckgrenze bei max. 10 kg liegt und die Gepäckmitnahme sich auf kleine weiche Reisekoffer und -taschen beschränkt. Hartschlaenkoffer und größere Gepäckstücke sollten Sie an Ihrem Ausgangsort sicher zurücklassen und auf dem Rückweg wieder mitnehmen.
BItte beachten ie ebenfalls, dass Ihr Gepäck bei Anreise über Johannisburg nicht durchgescheckt , sondern für den Weiterflug neu eingecheckt werden sollte.
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Währung
In Botswana zahlt man mit der Botswana Pula, die aus 100 Thebe besteht.
Bei der Einreise nach Botswana dürfen Sie P 500,- einführen, Devisen dürfen können Sie unbegrenzt ein- und ausführen, müssen diese jedoch vorher anmelden. Sollten Sie dieser Pflicht nicht ordnungsgemäß nachkommen, drohen strafrechtliche Verfolgungen.
Ebenso ist es empfehlenswert seinen Bedarf an Bargeld genau festzulegen, da bei der Ausreise aus Botswana Bargeld über P 200,- wieder umgetauscht werden muss. Aufgrund dessen sollten Sie alle Quittungen bis zur Ausreise behalten.
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Zeit
Im europäischen Sommer besteht zwischen Mitteleuropa und Botswana keine Zeitverschiebung. Im europäischen Winter müssen Sie Ihre Uhr um eine Stunde vorstellen.
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Zollbestimmungen
2 Liter Wein, 1 Liter Spirituosen und andere alkoholische Getränke (einschließlich Bier), 200 Zigaretten, 20 Zigarren, 250g Tabak (für Zigaretten oder Pfeife), 50 ml Parfum, 250 ml Eau de Toilette dürfen zollfrei eingeführt werden. Drogen, militärische Waffen, Munition, und pornografisches Material ist vom Import ausgeschlossen und der Besitz strafbar. Waffen zu Jagdzwecken benötigen für die Einfuhr eine gebührenpflichtigen Genehmigung. Diese ist auf 4 Wochen eingeschränkt. (Stand Februar 08)

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Hinweis
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gegebenen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Regelungen können sich jederzeit ändern. Die Sicherheitslage kann sich ebenfalls rasch ändern. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen. 
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