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Sierra Leone
Länderinfos

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Sind Sie offen für ein touristisch beinahe unerschlossenes Land?
Dann heißen wir Sie gerne herzlich Willkommen in Sierra Leone, einem inspirierenden Land mit vielfältigen kleine Schätzen!

Unberührte, kilometerlange, weißglänzende, feinsandige Strände, tropische Regenwälder, atemberaubende Panoramen, verschiedene alte Stammeskulturen und modernes Alltagsleben bilden ein harmonisches Ambiente und eine gelungene Basis für Ihren Afrika-Urlaub.

Sierra Leone liegt an der Westküste Afrikas begrenzt von Guinea im Norden und Liberia im Osten und Süden. Die westliche Grenze Sierra Leones bildet der Atlantische Ozean mit einer etwa 540 Km langen Küstenlinie und zahllosen paradiesischen Stränden. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 74.000 Quadratkilometern und zählt etwa 4,5 Millionen Einwohner. Das Land ist unterteilt in vier Provinzen mit insgesamt 12 Distrikten.
Unmittelbar hinter der flachen Küstenlinie erhebt sich ein dicht bewaldetes Gebirge mit Bergen bis einer Höhe von ca. 1.800 m und eröffnet Ihnen ein einzigartiges Strandpanorama.

In der westlichen Region befindet sich auf einer etwa 800 Quadratkilometer grossen Halbinsel gelegen die Hauptstadt Freetown, das kommerzielle Zentrum des Landes. Ein Vorgebirge erhebt sich etwa 90 Meter über dem Meeresspiegel und schließt Freetown von allen Seiten ein.

Die Landwirtschaft ist das wirtschaftliche Rückrat des Landes in der 80% der arbeitenden Bevölkerung tätig sind. Diamanten und andere Mineralien stellen die Hauptexportgüter und -einnahmen. Weitere wichtige Exportgüter sind Holz, Gold, Bauxit, Eisenerz, Kaffee und Ingwer.

Touristen sollten beachten, dass es illegal ist Diamanten, Gold oder Elfenbein ohne die erforderlichen Ausfuhrpapiere zu exportieren!

Archäologische Funde zeigen, dass Sierra Leone bereits vor vielen tausend Jahren besiedelt war. Man nimmt an, dass die Shebro, Temne und Limba vor langer Zeit die ersten Siedler Sierra Leones waren. Ihnen folgten Volksstämme aus Sprachgruppe der Mande wie z.B. die Vai, Loko und Mende. Sie waren in kleinen selbst bestimmten Königreichen oder Häuptlingsdynastien organisiert.
Muslimische Händler brachten den Islam nach Sierra Leone. Die Portugiesische Seefahrer Alvaro Fernandez 1447 und Pedro da Cintra 1462 zählten zu den ersten europäischen Entdeckern des Landes. Sie siedelten nahe dem heutigen Freetown an der Flussmündung des Rokel und versorgten sich dort mit Frischwasser für ihre Weiterreise. Während der darauf folgenden Jahre florierte der Seehandel mit Schwertern, Küchen- und Haushaltsutensilien im Austausch gegen Bienenwachs und feinen Elfenbeinarbeiten.
Sierra Leone: Klima

In Sierra Leone kommen zwei unterschiedliche Jahreszeiten vor, die Regenzeit und die Trockenzeit.

Die Regenzeit
Sie fängt im Mai an und dauert bis Anfang Oktober. Während dieser Zeit kommt es oft zu heftigen Gewittern und Stürmen. Von August bis September regnet es manchmal ununterbrochen. Jährlich fallen etwa 5.000mm Niederschläge. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen am Tag zwischen 28-30°C und in der Nacht bei 22-23°C. Die Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 80-90%.

Die Trockenzeit
Sie dauert von Ende Oktober bis April. Die Tagestemperaturen liegen bei 30-35°C. Nachts sinken sie auf 17-25°C. Von Dezember bis April weht der Harmattan, ein trocken-staubiger Wind aus der Sahara. Trotzdem bleibt die Luftfeuchtigkeit bei etwa 75%..
Geschichte

Sierra Leone erhielt seinen Namen 1462, als ein portugiesischer Entdecker die Küste Süd Afrikas hinunter segelte. Es gibt einige Unklarheiten, ob es die Form oder die klimatischen Vorraussetzungen waren, die Pedro da Centra beeinflussten das Land "Sierra Lyona" (Löwen Berge) zu benennen. Manche sagen, dass die Küstenberge wie Löwenzähne aussehen. Andere schlagen vor, dass sich das Gewitter über der bergischen Landschaft für ihn so anhörte, wie eine Herde von Löwen. Im 16. Jahrhundert nannten britische Segler es "Sierra Leona", das im 17. Jahrhundert zu Sierra Leone wurde. Die Briten übernahmen den Namen Sierra Leone 1787 offiziell.
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Archäologische Funde zeigen, dass Sierra Leone bereits vor vielen tausend Jahren besiedelt war. Man nimmt an, dass die Shebro, Temne und Limba vor langer Zeit die ersten Siedler Sierra Leones waren. Ihnen folgten Volksstämme aus Sprachgruppe der Mande wie z.B. die Vai, Loko und Mende. Sie waren in kleinen selbst bestimmten Königreichen oder Häuptlingsdynastien organisiert.

Muslimische Händler brachten den Islam nach Sierra Leone. Die Portugiesische Seefahrer Alvaro Fernandez 1447 und Pedro da Cintra 1462 zählten zu den ersten europäischen Entdeckern des Landes. Sie siedelten nahe dem heutigen Freetown an der Flussmündung des Rokel und versorgten sich dort mit Frischwasser für ihre Weiterreise. Während der darauf folgenden Jahre florierte der Seehandel mit Schwertern, Küchen- und Haushaltsutensilien im Austausch gegen Bienenwachs und feinen Elfenbeinarbeiten.

Etwa um 1550 ersetzte der Sklavenhandel den Handel mit anderen Bedarfsartikeln. Die Portugiesen waren die ersten Sklavenhändler der Region und ihr Einfluss hielt etwa 100 Jahre. Das Interesse der Engländer, Franzosen, Niederländer und Dänen in die Region wuchs. Der Handel und Weiterverkauf wurde von Afrikanischen Stammesfürsten organisiert, die den Europäern verboten ins Landesinnere vorzudringen. Britische Händler der Royal African Company gründeten 1672 die ersten Befestigungen und Handelsposten an der Küste, konnten jedoch ihr Monopol entlang in Sierra Leone nicht lange aufrechterhalten. Schon bald attackierten rivalisierende Nationen die Forts der Briten. Admiral de Ruyter sagt man hat Tasso Island im Jahre 1664 geplündert als eine Reaktion auf die grausamen Misshandlungen holländischer Händler. 1728 besetzten Afro - Portugiesische Händler das Fort der Royal African Company auf Bunce Island.

1787 gründeten britische Philanthropen die "Province der Freiheit" aus der später die Stadt Freetown entstand, eine britische Kronkolonie. Sie war die Grundlage zur Aufhebung des Sklavenhandels. 1792 verbündeten sich 1200 befreite Sklaven aus Neu Schottland mit den Maroons, einer weiteren Siedlergruppe von Sklaven die sich in einer Rebellion auf Jamaica befreit hatten und um 1800 nach Freetown kamen. Mit Unterstützung von tatkräftigen Männern wie William Wilberforce, Thomas Clarkson und Granville Sharp und Lord Mansfield formierte sich im Jahre 1806 eine Verwaltung, die federführend die Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels im britischen Empire vorantrieb (1807). Die Briten gründeten einen Militärhafen in Freetown und patrouillierten gegen illegale Sklavenschiffe. Eine Geldstrafe von 100 Britischen Pfund wurde für jeden Sklaven, der auf einem britischen Schiff gefunden wurde, festgelegt.

1808 wurde Sierra Leone offiziell zur britischen Kronkolonie. Die Kolonie wurde der Demonstration von Prinzipien des Christentums, der Zivilisation und des Handels gewidmet.1833 durchlief das Emanzipationsgesetz das britische Parlament und 1883 wurde die Sklaverei endgültig abgeschafft. Erst 1865 schlossen sich die Vereinigten Staaten der Abschaffung der Sklaverei an.

1855 hatten sich in Freetown über 50 000 befreite Sklaven angesiedelt. Bekannt als Krios, leben die repatriierten Siedler von Freetown heute in einem multi-ethnischen Land. Neben Englisch, der offiziellen Landessprache ist Krio die am weitesten verbreitete gesprochene Sprache im ganzen Land, die die verschiedenen ethnischen Stämme sprachlich vereint.

Während des britischen Kolonialzeit, diente Sierra Leone als Regierungssitz für andere britische Kolonien an der Westküste Afrikas. Das erste Kolleg für höhere Bildung südlich der Sahara wurde hier 1827 gegründet. Das Land ist sehr bekannt für seine frühen Leistungen in den Bereichen der Medizin, des Recht und Bildung und hat daher den Beinamen "das Athen Westafrikas".

Am 27. April 1961 erlangte Sierra Leone seine Unabhängigkeit. Die Republik Sierra Leone wurde am 19. April 1971 ausgerufen. Seit der Unabhängigkeit gab es einen grossen und spürbaren Wandel im politischen, ökonomischen und im gesellschaftlichen Leben von Sierra Leone.

In den 90ern führten zahlreiche Revolten und Unruhen, die in einem grauenvollen Krieglangandauernden Krieg endeten. Sie wurden durch die Interventionen und die Präsenz der Vereinten Nationen (UNAMSIL) beendet. Verschiedene internationale Organisationen unterstützten das Land und schufen im Jahre 2002 die Basis für freie und faire Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. Der nächste Schritt ist es, das Land wieder aufzubauen. Hierbei gibt es noch viel zu tun.

Seit der Unabhängigkeit, wurde Sierra Leone von 8 Staatsoberhäuptern geführt. Dabei schrieben sie einmal Weltgeschichte, durch den jüngsten Staatspräsidenten eines Landes (27 Jahre alt). Heute präsentiert sich Sierra Leone mit einer Mehrparteien-Demokratie unter der Präsidentschaft von Alhaji Dr. Ahmed Tejan Kabbah , der im Mai 2002 die Präsidentschafts- und Parlamentswahl erdrutschartig für sich gewann.
Bevölkerung

In Sierra Leone leben etwa 7,5 Millionen Menschen. Etwa 42 % der Menschen im Lande sind jünger als 15 Jahre.

Die Bevölkerung von Sierra Leone setzt sich aus den größeren Volksgruppen der Mende und Temne, sowie zahlreichen kleinen Volksgruppen wie die der Limba (8,4% ), der Kono (5,2%) sowie Angehörigen der Bullum-Sherbro, der Fula (oder Peul), den Kreolen (oder Krio), den Kissiden, Mandingo, den Kuranko, den Susu, den Yalunka und den Vai zusammen.

Sprachen
Die Amtssprache von Sierra Leone ist Englisch, die meist auch nur von wenigen gebildeten Menschen gesprochen wird. Außerhalb von Freetown kommt man mit Englisch kaum noch weiter. 10 % der Menschen sprechen als Muttersprache Krio, eine auf dem Englischen basierende Sprache. 30% der Einwohner Sierra Leones sprechen vornehmlich Temne oder Mende.
Religionen

In Sierra Leone dominiert zu etwa 65% ein toleranter Islam. Daneben leben hier rund 25% Christen, (Protestanten, Katholiken und Neuapostoliker). Etwa 10% sind Animisten bzw. glauben vornehmlich an eine der traditionellen afrikanischen Religionen.
Städte & Strände

In Sierra Leone erwarten Sie zahlreiche traumhafte Strände, die Sie zum Joggen, Sonnenbaden oder Schwimmen sowie zu romantischen Spaziergängen einladen.
Nahe der Stadthotels befindet sich die Lumley Beach. Achten Sie hier auf die zum Teil gefährlichen Strömungen wenn Sie schwimmen möchten. An den Wochenenden ist Lumley Beach ein beliebtes Ziel für die einheimische Bevölkerung.
Lakka Beach (etwa 20 Minuten von Freetown) ist ein wunderschöner, langer Sandstrand mit goldgelbem Sand und guten Bademöglichkeiten.
Sussex Beach, eine herrliche Bucht mit einer Lagune durch die Sie bei Ebbe (!) zum Strand laufen können. Bei Flut bedarf es dann allerdings der Rückholung durch ein Boot.
River No. 2 ( etwa 40 Autominuten von Freetown) ist sicherlich der schönste aller Strände mit einem atemberaubenden Panorama, weißen, feinen Sand, seichtem Wasser und guten Schwimmmöglichkeiten. Lassen Sie sich mit einer Piroge den Fluss hinauf zu den Wasserfällen fahren und genießen Sie dieses Paradies.
Dies sind nur einige Beispiele. Entdecken Sie die endlosen Strandparadiese entlang der Küste und finden Sie Ihren Lieblingsspot!

Hauptstadt und weitere Städte

Freetown
Bevor die weißen Männer kamen, war der lokale Name für Freetown `Romarong` und bedeutete Ort der Klagenden. Diesen Namen erhielt die Stadt aufgrund der Laute, die von den Schiffbrüchigen und den Opfern der Stürme entlang der Mündung des Leone Flusses ausgingen. Die Haupt- und mit rund 1,2 Mio. Einwohnern auch größte Stadt der Republik Sierra Leone Die Europäer ihrerseits nannten sie Granville Town. Freetown ist Sitz des Sondergerichtshofs für Sierra Leone und mit dem großen Seehafen das ökonomische Zentrum des Landes. Die Landschaft, welche die Nordwestspitze der Freetown Peninsula prägt, setzt sich aus tropischem Regenwald, Sümpfen, Mangroven und bedeckten Hügeln zusammen. Mit ihren feinen Sandstränden verfügt die Stadt über die wohl schönsten Strände West-Afrikas. Weiterhin hervorzuheben sind die Sehenswürdigkeiten von Freetown, wie der De-Ruyter-Stein und der 500 Jahre alte Baumwollbaum.
Sierra Leone ist ein Land, dass sich vom 10 jährigem Bürgerkrieg erholt, durch den die Infrastruktur des Landes in weiten Teilen zerstört worden war. Stück für Stück wurden die Schäden der Vergangenheit beseitigt. In Freetown und entlang der Küste treffen Sie kaum noch auf Spuren des Bürgerkriegs.
Sierra Leonis sind freundliche Menschen. Anders als andernorts in Afrika werden Sie feststellen, dass Sie sich frei und weitestgehend unbelästigt von Händlern oder Bettlern in der Stadt und Umgebung bewegen können.
Auch in der Nacht können Sie sich auf den Straßen durchaus sicher fühlen. Natürlich ist - wie überall auf der Welt - umsichtiges Verhalten angebracht.

Bo
Bo, Hauptstadt der Southern Province sowie des Bo-Distrikts ist die mit etwa 200.000 Einwohnern nach Freetown zweitgrößte Stadt Sierra Leones. Die Stadt verfügt über einen Campus des Njala University College und das Christ the King College, eines der prominentesten Colleges des Landes.

Kenema
In der Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts und der Eastern-Provinz leben derzeit etwa 160.000 Menschen, die Kenema zur drittgrößten Stadt von Sierra Leone machen. Seit 1931 werden im Großraum Kenema Diamantenfelder erschlossen. Sie stellen einen wichtigen Wirtschaftsfaktor der Region dar.

Koidu-Sefadu (New Sembehun)
Das früher auch Kono genannte Koidu-Sefadu gehört zur Eastern-Provinz, die sich im Osten des Landes an der Grenze zu Guinea ausbreitet und in ihrem Zentrum von der Hauptmoschee bestimmt wird. Etwa 90.000 Menschen leben heute in der Doppelstadt, die zur Zeit des Bürgerkrieges beinahe zu einer Geisterstadt verkommen war. Wie auch Kenema, so lebt auch Koidu-Sefadu von den Diamantenminen.

Makeni
Makeni, die Hauptstadt der Northern Province und des Distrikts Bombali, diente während des Bürgerkrieges als Basis du Hochburg der Revolutionary United Front (RUF). Heute leben geschätzte 95.000 Menschen in Makeni, einer Stadt, die ihrer Moschee und ihres großen Marktes wegen bekannt ist.
Wissenswertes

Aktuelle Reiseinformationen und Reisewarnungen
Bitte informieren Sie sich vor breise auf den Seites des Auswärtigen-Amtes über die aktuellen Reisehinweise oder Warnungen zum Reiseland.
Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland
Bürgerservice
Tel: 0049 - (0)30 - 5000 – 2000
Fax: 0049 - (0)30 - 5000 – 51000
www.auswaertiges-amt.de

Deutsche Vertretungen in Sierra Leone
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland (ohne Visaerteilung, nur Nothilfe)
3, Middle Hill Station, Freetown
P. O. Box 728
Sierra Leone
Tel: 00232 - (0)78 - 73 21 20
Email: info@freetown.diplo.de
www.freetown.diplo.de

Vertretungen von Sierra Leone in Deutschland
Botschaft der Republik Sierra Leone in Berlin
Herwarthstraße 4
12207 Berlin
Tel: 0049 - (0)30 - 77 20 58 50
0049 - (0)30 - 77 20 58 515
Fax: 0049 - (0)30 - 77 20 58 529
Email: slberlin@foreignaffairs.gov.sl
www.slembassy-germany.org
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Impfungen
Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben. Außerdem raten wir dringen zu einer Malariaprophylaxe.
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Klima
In Sierra Leone gibt es zwei Klimazeiten, die Trockenzeit und die Regenzeit. Die beste Reisezeit ist die Trockenzeit von November bis April mit trockenem, sonnigem Wetter, angenehmen Wind und Tagestemperaturen um die 30 Grad Celsius. Weniger empfehlenswert ist die Regenzeit von Mai bis Oktober mit heftigen Stürmen und beinah dauerhaftem Regenfall im Juli und August.
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Landeswährung
Die Landeswährung ist der Leoni (1 USD 0 2700 SLL Sierra Leone Leoni, Stand März 2004Sightseeing
Das Angebot an organisierten Ausflügen ist begrenzt.
Empfehlenswert ist eine Bootstour zum Banana Island, einer kleinen, ursprünglichen Insel in sichtweite zur Küste. Neben herrlichen Möglichkeiten zum Baden und Fischen lässt sich diese kleine Insel bequem erkunden und durchwandern. Ihr Inselrundgang führt sie bestimmt durch das kleine Dorf und bietet Gelegenheit zu erlebnisreichen Begegnungen mit der aufgeschlossenen und herzlichen Inselbevölkerung.
Besuchen Sie das Schimpansen - Schutzgebiet mit seiner Aufzucht- und Auswilderungsstation. Der Weg hierhin führt Sie etwa 20 Autominuten durch eine faszinierende Landschaft hinauf in die Bergwelt hinter Freetown. Kombinieren Sie diesen Ausflug mit einem Stopp an den Charlotte Wasserfällen und genießen Sie das Panorama, während Sie sich im kühlen Nass erfrischen.
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Transport/Transfer
Für den Transport vom Flughafen Lungi zur Halbinsel nach Freetown stehen neben den zeitraubenden lokalen Fähren Helikopterflüge (10 Minuten) bzw. das Hoovercraft ( ca. 30 Minuten) zur Verfügung.
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Verschiedenes
Fotografieren: Versichern Sie sich VOR dem Fotografieren oder Filmen, dass es nicht verboten ist. Strikt untersagt ist das Fotografieren von behördlichen oder militärischen Einrichtungen. Auch in vielfrequentierten Gegenden ist das Fotografieren nur bedingt erlaubt.
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Führen Sie stets Ihren Reisepass mit sich.
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Kreditkarten werden in den wenigsten Hotels, Restaurants oder Geschäften akzeptiert.
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Bitte beachten Sie:
Die Qualität der Hotels ist nicht mit internationalen Standards vergleichbar. Erwarten Sie keine Perfektion und bringen Sie grundsätzlich bei Ihren Aktivitäten etwas Geduld und Wartezeit mit. Stress und Hektik sind hier noch weitestgehend unbekannt und es besteht selten ein Grund zur Eile.
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Verpflegung
In Freetown gibt es eine Vielzahl an guten und preiswerten Restaurants, vornehmlich mit internationale Küche. Die meisten Restaurants sind im Besitz von Libanesen und servieren vornehmlich internationale oder libanesische Küche.
Fast überall gibt es den äußerst schmackhaften lokalen Hummer, Fisch in allen Variationen und Meeresfrüchte, die Sie frischer nirgendwo genießen können.
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Zu guter Letzt
Westafrika Ist nicht unbedingt ein "Selbstfahrerland". Viele Regeln und Gewohnheiten sind uns fremd und führen lediglich zu einer unnötigen Gefährdung bzw. zu Stress, der den Genuss Ihrer Rundreise trüben könnte. Somit haben wir die Reisen - soweit nicht anders vermerkt - stets mit Fahrer/Reiseleiter ausgeschrieben. Gemessen am lokalen Standard sind die Reiseprogramme oftmals recht hochpreisig, schließlich ist ein solches Reisen - aus der Sicht der Einheimischen - glatter Luxus.
Bzgl. der Fahrzeuge vor Ort ist der Standard eher einfach, manchmal ohne Klimaanlage. Die Straßenverhältnisse beanspruchen die Fahrzeuge stark, Ersatzteile sind nur schwierig zu bekommen und auch die Benzinpreise sind meist sehr hoch. Folglich Ist der Unterhalt und damit auch der Mietpreis - gemessen an der erhaltenen Qualität - sehr hoch.
Sind auf der jeweiligen Rundreise Inlandsflüge integriert, ist stets der Faktor des "Unvorhersehbaren" zu berücksichtigen; afrikanische Flugpläne unterliegen oftmals auch kurzfristigen Änderungen.
Auch bei möglicherweise gleich lautender Klassifizierung nach Sternen (Landeskategorie!) kann die Unterkunftsqualität auf den Rundreisen in Ermangelung einheitlicher Hotelstandards sehr unterschiedlich sein. Gemessen am unterschiedlichen Verständnis bzgl. Wohnlichkeit, hygienischer Reinheit und Komfort, sollte daher nicht der Vergleich mit europäischen und modernen Unterkünften herangezogen werden. Änderungen des Reiseverlaufs können ebenfalls manches Mal nötig werden.

Generell erfordern Reisen ins westliche Afrika eine gesunde Portion an Toleranz, Flexibilität und oftmals auch Komfortverzicht - nur dann ist der Reisende befähigt, den liebenswerten Charme dieser für uns doch so exotischen Destination voll auf sich wirken zu lassen.
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Sierra Leone - ein Land im Aufbruch, weit entfernt von touristischen Trampelpfaden!
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