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Sao Tome & Principe Länderinfos

Sao Tome & Principe Länderinfos

 República Democrática de São Tomé e Príncipe
Willkommen auf den exotischen, einzigartigen und wunderschönen Inseln von São Tomé und Príncipe. Wie kein anderer Inselstaat im Atlantischen Ozean, verkörpert São Tomé & Príncipe eine Art tropisches Paradies, welches Reisende eigentlich nur im Zusammenhang mit dem Süd-Pazifik assoziieren. Hier, auf den kleinen, verträumten Inseln mit sagenumwobenen weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser vereint sich die berauschende Mischung aus Sonne, Meer, Luft, traumhaft üppiger Vegetation mit tropischen Urwäldern, vielfältigen fremden Vögeln, Bäumen und Blumen, einsamen goldgelben Stränden, einer atemberaubenden Kulisse und einer unvergleichlichen Schönheit dieser naturbelassenen Inseln fernab vom Massentourismus. Individualreisende, Wander-, Natur- und Tauchenthusiasten, Ornithologen und Abenteurer und Erholungssuchende finden hier alles was das Herz begehrt.
Genießen auch Sie einen vielseitigen und abwechselungsreichen Urlaub in dem noch wenig erschlossenen faszinierenden Inselstaat!

Entlang der Küste liegen viele zauberhafte und paradiesische Stände, die abgesehen von vereinzelten Fischern fast menschenleer sind und zum Träumen einladen. Die wunderschönen Küsten der Inseln lassen sich hervorragend mit einem Boot erkunden. Vielleicht werden Sie auf ihrem Ausflug sogar Delphinen oder Walen begegnen. Zwischen Juli und Oktober besuchen Buckelwale die Gewässer rund um São Tomé. Sie sind unterwegs von eher flachen Gewässern in denen sie sich im Sommer aufhalten zu den tropischeren Gewässern in denen sie sich paaren und ihre Kälber gebären.

Ein weiteres außergewöhnliches Ereignis findet im Süden von São Tomé, genauer gesagt in Praia Jale statt. An diesem Strand können Sie riesige Meeresschildkröten beobachten, die sich in Sao Tome, Urlaub Sao Tome, Schildkroete Sao Tomeden frühen Morgenstunden hier einfinden um ihre Eier in den Sand zu legen. Segel- aber auch Motorboote können Sie in den Küstenorten mieten. Die Gewässer rund um São Tomé und Príncipe sind voller Fische verschiedenster Art. Hier haben Sie die Chance einen 1.000 Pfund schweren Marlin oder sogar den als aggressiv bekannten Segelfisch zu fangen.

Ein paar Meilen südlich von São Tomé liegt Boca de Inferno. wo die großen Wellen auf die schwarzen Felsen treffen. Dabei handelt es sich um ein natürliches Phänomen, das verursacht wird, wenn die Wellen ihren Weg durch die enge Schlucht finden. Das Wasser schießt anschließend durch das Loch und erzeugt eine Kaskade von Wasser.
São Tomé ist auch ein Paradies für Ornithologen. Es wurden mehr als 135 Arten auf den Inseln gesichtet, die meisten davon leben im südlichen Teil der Insel São Tomé, aber auch auf der Insel Príncipe leben zum Teil noch wilde Papageien im Dschungel.

Die Kolonialzeit hat auf den Inseln noch ihre Spuren hinterlassen. Die pittoresken Plantagenhäuschen wie beispielsweise Roca de Bombaim, Monté Café oder Ribiera Peixe dienen heute als Café und Gästehaus in dem Sie einen kleine Verschnaufpause einlegen und auf der Veranda entspannen können.

Im Hafen von São Tomé liegt die alte Festung São Sebastião, die heute als Museum eine Sammlung sakraler Kunst und Artefakten aus der Kolonialzeit beherbergt. Vom Dach des Museums aus haben Sie eine herrliche Aussicht über das Meer und den Leuchtturm, der noch immer im Einsatz ist.

Diese kleine Insel Illhues das Rolas liegt südlich von der Insel São Tomé. Hier finden Sie viele wunderschöne Strände und ein Denkmal, das darauf hinweist, dass der Äquator an dieser Stelle die Insel durchzieht.

Bergwanderer, die den Aufstieg bis auf eine Höhe von 2024 Meter in den exotischen Dschungel bis zur Spitze des alten Vulkans hinauf auf den Pico de São Tomé auf sich nehmen werden mit einem fantastischen Ausblick belohnt.
Allgemeines
Im Golf von Guinea, rund 250 km westlich des afrikanischen Festlandes von Gabun, auf Höhe des Äquators und etwa 400 km südlich vor Nigeria, liegt der junge, noch nahezu unentdeckte Staat República Democrática de São Tomé e Príncipe (R.D.S.T.P.). Nach den Seychellen ist die Inselgruppe vulkanischen Ursprungs mit einer Fläche von 1.001 km² - die etwa mit der deutschen Hauptstadt Berlin zu vergleichen ist - der zweitkleinste Inselstaat des Kontinents. Vulkane, denen die Inseln ihren fruchtbaren Boden zu verdanken haben, sind auf São Tomé und Príncipe nicht mehr aktiv, beherrschen jedoch weiterhin das Landschaftsbild. Auf der rund 48 km langen und 32 km breiten gebirgigen Insel São Tomé wohnen etwa 90% der Bevölkerung. Hier liegt auch die gleichnamige Hauptstadt São Tomé und mit 2.024 Metern auch die höchste Erhebung des Staates.

Die 136 km entfernte Insel Príncipe misst vergleichsweise lediglich eine Breite von 6 km und eine Länge von 16 km. Zum Archipel gehören auch die vorgelagerten kleineren Felsen-Inseln Pedras Tinhosas, Cabras, Rolas und Gago Coutinho. Das Landschaftsbild der Insel ist von tropischen Regenwäldern, die oberhalb von 1.000 Metern in einen tropischen Bergwald übergehen, geprägt und wird von Bächen und Flüssen die in den Ozean münden durchzogen. Während der Osten eher flach ist, steigen an der Südwestseite senkrecht mehrere hundert Meter große Vulkanschlote, die sogenannten „duques“ aus dem Meer auf. Auf Príncipe liegt Santo António, ein kleiner Flughafen, sowie einige kleine Dörfer einschließlich Bela Vista, Bombom, Futuro, Ferreira Neves, Paciencia, Ponta Fonte, Ribeira Ize, Santo Antonio de Ureca, Vila Rosa und mehr - nur wenige sind jedoch an das Straßennetz angeschlossen.

Aufgrund des vulkanischen Ursprungs umgeben weitere kleinere Inseln einschließlich Ilhéu Bom Bom, Ilhéu Caroço, Tinhosa Grande und Tinhosa Pequena die mehr als drei Millionen Jahre alte Insel.
Klima
Aufgrund der direkten Lage am Äquator hat São Tomé e Príncipe ein tropisch feuchtes Klima mit hohen Temperaturen.

Die besten Reisemonate für São Tomé e Príncipe sind zwischen Mai und September. Zu dieser Zeit regnet es eher selten, die Temperaturen sind niedriger und die schwüle Luftfeuchtigkeit geht leicht zurück. Eine weitere, jedoch kürzere Trockenzeit ist zwischen Ende Dezember und Anfang Februar.

Grundsätzlich kann das Land aber ganzjährig bereist werden. Nur zwischen Oktober und April muss mit heftigeren Regenfällen gerechnet werden. Diese charakterisieren sich allerdings durch starke Kurzregen, nach denen der Himmel wieder aufklart, sich die hohen Tagestemperaturen etwas senken und frische, kühle Luft hinterlassen.

Auf der Hauptinsel São Tomé hat das zentrale Bergmassiv "Pico de São Tomé“ einen erheblichen Einfluss auf das Lokalklima. Dort liegen die Niederschlagsmengen auf der Südwestseite bei etwa 5.000 mm im Jahr und auf der windabgewandten nordöstlichen Seite bei 1.000 mm im Jahr. Durchschnittlich werden auf São Tomé e Príncipe Temperaturen von etwa 25 °C erreicht, allerdings kann es gelegentlich auch bis zu 35°C warm werden. Die Temperaturen im Landesinneren sind meist um 2 bis 3 °C höher, in den Gebirgen ist es kühler.

Flora und Fauna
Die Inselgruppe von Sao Tome und Principé gehört zu den letzten wirklichen Paradiesen dieser Erde und birgt ein einmaliges Naturerlebnis und Abenteuer durch die einzigartige Mischung aus einheimischen Pflanzen und Vögeln, Wasserfällen, Bächen, Gestein, Vulkangipfeln, dichtem Regenwald und weiße Traumstrände mit kristallklarem Meer. Die dominierende Landschaftsform der beiden Inseln ist Regenwald, welcher mehr als 800 verschiedenen Pflanzenarten beheimatet, wovon lediglich 120 endemisch sind. Große Teile des ursprünglichen Regenwaldes wurden von portugiesischen Kolonialherren gerodet, um Sie als Plantagen nutzen zu können. Im Nordosten der Inseln, auf der Windschattenseite, befinden sich Feuchtsavannen mit lichtem Baumbestand und Sträuchern. Im Obo Nationalpark im Süden Sao Tomés, können Sie unter anderem bis zu drei Meter hohe Begonien sowie einzigartige Orchideen entdecken und da die Holzindustrie auf der Insel kaum eine Rolle spielt, finden Sie auf Sao Tomé noch einen der intaktesten Urwälder der Erde vor.
Ganz gegensätzlich dazu ist die Vegetation, welche man im Norden der Insel vorfindet, wo weniger Niederschläge fallen, sodass man hier eine savannenähnliche Vegetation mit Gräsern, vereinzelten Affenbrotbäumen und anderen Savannenpflanzen antrifft.

Auf Sao Tomé gibt es keinerlei endemische Säugetiere, jedoch eine faszinierende und unglaublich vielfältige Vogelwelt. Von den etwa 55 Vogelarten (zum Beispiel Kraniche, Reiher und Marabus), welche es auf Sao Tomé gibt, leben 15 nur auf Sao Tome und gehören somit zu den seltensten Vogelarten der Erde. Unter anderem deswegen, gilt Sao Tomé als Paradies für Ornithologen.
Zur Fauna von Sao Tomé gehören auch zahlreiche Frösche, Schildkröten, Schlangen und Chamäleons, genauso wie eine bunte Unterwasserwelt. Hochseeangler finden auf Sao Tomé und Principé die ideale Umgebung, um vor den türkisfarbenen einsamen Buchten, neben anderen Tiefseefischen, den „Blue Marlin“ ins Boot zu ziehen.
Geschichte
Bereits 1470 entdeckten die portugiesischen Seefahrer Pedro Escobar und João de Santarém, der in Diensten des Kaufmanns Fernão Gomes unterwegs war, São Tomé und Santo António (oder auch Antão), Sao Tome, Geschichte Sao Tome, Urlaub Sao Tomedas rund 30 Jahre später in Príncipe umbenannt wurde. 1485 wurde die erste portugiesische Niederlassung gegründet. Der Inselstaat diente zu dieser Zeit als einer der Hauptumschlagplätze des Sklavenhandels zwischen Afrika, Portugal, Brasilien und den karibischen Inseln. Jedoch nutze Portugal São Tomé e Príncipe auch um von der Inquisition ausgewiesene portugiesische Juden und Strafgefangene dorthin auszusiedeln. 1572 wurde São Tomé und im Folgejahr dann auch Príncipe direkt der portugiesischen Krone unterstellt. Mit Beginn des 16. Jahrhunderts entwickelte sich der führende Zuckerrohranbaustaat São Tomé und Príncipe dank dem Organisationstalent portugiesischer Kolonisatoren und Kaufleuten zu einer wichtigen und wirtschaftlich außerordentlich ertragreichen portugiesischen Provinz , aber auch zum größten Produzenten von Kaffee und Kakao, der auf eindrucksvollen Plantagen, den sogenannten Rocas angebaut wurde.

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die Inseln sogar der größte Kakaoproduzent der Welt. Im Laufe der Zeit nahm der Kommunismus weltweit die Überhand. Hinzu kamen die Befreiungsbewegungen der 1960 gegründeten Comité de Libertaçao de São Tomé e Príncipe (CLSTP), dem Vorläufer der Movimento de Libertação de São Tomé e Príncipe (MLSTP) von 1972 und der Nelkenrevolution, dem Aufstand der Armee in Portugal am 25. April 1974 gegen die herrschende Diktatur des Estado Novo, die das portugiesische Weltreicht 1975 zusammenbrechen ließen und São Tomé e Príncipe am 12. Juli 1975 in die Unabhängigkeit führten. 15 Jahre lang beherrschte die MLSTP São Tomé e Príncipe als Einheitspartei.

1991 wurde in demokratischen Wahlen Miguel Trovada zum Präsident des Inselstaates gewählt. 20 Jahre später übernahm Fradique de Menezes seinen Posten als Präsidenten. 2003 wurde das Land mit einem Militärputsch unter der Führung von Major Fernando Pereira konfrontiert, bei welchem nur die Premierministerin sowie einige andere Minister festgenommen wurden. Bereits am nächsten Morgen wurden verkündet, dass es auf Grund der unsicheren politischen Lage eine Übergangsregierung und Neuwahlen geben werde. Acht Tage später endete der Militärputsch auf Druck der internationalen Gemeinschaft. Es kam zu einer Regierungsumbildung unter Verbleib der Premierministerin und der Auswechslung von sieben Ministern.

Nur ein Jahr darauf kam es wiederholt zu einer Regierungsumbildung nach einem Bestechungsskandal, in dem neben der Premierministerin Maria das Neves auch weitere Minister verwickelt waren. 2006 wurde Präsident de Menezes wiedergewählt.
Bevölkerung
Schätzungen zufolge zählt der Staat rund 155.000 São-Toméer. Die Mehrheit der relativ jungen Einwohner lebt auf dem Inselteil São Tomé. Überwiegend handelt es sich um „Forros“, Mischlinge und Nachkommen früherer Sklaven und hier sesshaft gewordene Einwanderer aus Nachbarländern am Golf. Aber auch „Angolares“, die Nachkommen von Insassen eines 1544 gekenterten Sklavenschiffes die noch heutzutage eine eigene Bevölkerungsgruppe bilden ebenso wie die "Servicais. Sie kommen größtenteils von den Kapverden und arbeiten auf den Plantagen der Insel. Die Kinder der "Servicais“, die auf São Tomé e Príncipe zur Welt kommen, werden „Tongas“ genannt. Desweiteren lebt noch ein kleiner Teil der portugiesischen Bevölkerung auf dem Inselstaat.
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Politik
Seit dem Jahr 1975 ist São Tomé e Príncipe eine präsidiale Republik, unabhängig und mit einer seit dem 20. September 1990 geltenden zweiten Verfassung. In ihr sind die fundamentalen Prinzipien eines demokratischen, durch ein Einkammersystem gekennzeichneten Rechtsstaates mit Gewaltenteilung verankert. Die 55 Mitglieder des Parlaments werden auf vier Jahre gewählt, die Präsidentschaftswahlen hingegen finden alle fünf Jahre statt. Das Staatsoberhaupt kann sich ein Mal zur Wiederwahl stellen.
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Wirtschaft
Die Landwirtschaft mit dem Kakaoanbau ist die Haupteinnahmequelle der São-Toméer. Trotz der bedeutsamen Rückgänge der Produktion durch Schädlingsbefall, fehlenden Kapitals und mangelnder Investoren trägt der Anbau nach dem Dienstleistungsgewerbe mit etwa 20% zum Bruttoinlandsprodukt bei und wird in die ganz Welt exportiert. Desweiteren führ das Land Agrarprodukte wie Kaffee, Palmöl, Palmkerne und Kopra aus. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Fischfang und die Erdölindustrie. Die größten Exporte finden in die Niederlande satt. 70 % des Nahrungsmittelbedarfs für die Inselbewohner müssen importiert werden, unter anderem aus Portugal und Frankreich, darunter Tiere, Kapitalgüter und Brennstoffe.

2005 vergab São Tomé e Príncipe Lizenzen an internationale Konzerne für Probebohrungen und hofft seit dem auf einen Aufstieg zu einem Erdölförderland für das Jahr 2012. Der Tourismus ist trotz europäischer Investoren noch nicht besonders stark ausgebaut, dennoch sehr bedeutsam für São Tomé e Príncipe. Die politischen Parteien des Inselstaates sind jedoch bestrebt, die touristische Erschließung auszuweiten um eine notwendige und zweckmäßige Einnahmequelle zu erschließen um gegen die hohe Arbeitslosenquote anzukämpfen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
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Sao Tome Religion
Das Christentum ist die dominierende Religion auf São Tomé e Príncipe. Davon sind schätzungsweise 80% der Gesamtbevölkerung römisch-katholisch und 15% sind Protestanten. Ungefähr 3% sind Muslime und über 2% sind Atheisten. Eine sehr kleine Zahl von Menschen üben auch Hexerei aus. Aber selbst sie sind eigentlich Anhänger einer der anderen großen Religionen.
Städte und Dörfer
São Tomé
Mit rund 56.166 Einwohnern ist die malerische jedoch auch lebendige Stadt São Tomé mit Abstand die größte Stadt der Nation. Sie ist zugleich die Hauptstadt von São Tomé und Príncipe und Mittelpunkt des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Insellebens. Der Name stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet "Saint Thomas". Die Hafenstadt liegt in der Ana Chaves Bucht im Nordosten der Insel São Tomé, nordöstlich von Trindade, südöstlich von Guadalupe und nordwestlich von Santana. Zu diesen Städten gibt es auch eine gute Autobahnverbindung.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Präsidentenpalast, die Fischerkirche und ein Kino. Die Stadt ist außerdem für das das Tchiloli-Spiel bekannt. Aber auch die große Festungsanlage der Kolonialherren oder das Nationalmuseum in dem das Leben der Sklaven die auf den Zuckerrohr-, Kaffee- und Kakaoplantagen geackert haben dargestellt wird, haben ihren eigenen Reiz und sollten nicht unentdeckt bleiben.
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Monte Café
Westlich von Sao Tome, in den nördlichen Erhebungen des zentralen Bergmassivs, finden Sie die bekannte Kaffeeplantage von "Monte Café". Hier wird man Ihnen einen Einblick in den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee gewähren. Im Gegenteil zu damaligen Zeiten ist der Export zurückgegangen und beschränkt sich heutzutage lediglich auf 1.000 Sack Kaffee.
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Santo António
Santo Antonio, ein Städtchen auf Príncipe war von 1753 bis 1852 - in der Zeit der damaligen Kolonie - die Hauptstadt der Insel. Santo António liegt an der nordöstlichen Küste am Fluss Palhota. Heute dient die Stadt zugleich als Hauptstadt der Provinz Príncipe und die des Bezirks von Pagué. Die Stadt in der lediglich 1.200 Einwohner leben, ist bekannt für ihre koloniale Architektur und die Kirchen. Die größte davon ist die römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1947. Die Stadt ist jedoch auch für das Auto da Floripes Schauspiell bekannt, das von den Bürgern der Stadt aufgeführt und von Menschen aus der ganzen Welt voller Begeisterung angesehen wird.
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Santana
Santana (Portugiesisch für die Saint Anne) ist eine kleine Stadt auf dem östlichen Teil der Insel São Tomé. Es ist die viertgrößte Stadt nach São Tomé, Trinidade und Neves. Rund 6.969 Menschen leben in der Stadt und 13.258 im gesamten Bezirk. Die Stadt ist auch die Hauptstadt des Bezirkes Cantagalo.
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Flora und Fauna
Mit Ausnahme der Küsten-Ebenen, wo die Kakao-und Kaffee-Plantagen dominieren, wird São Tomé und Príncipe von Wäldern geprägt. Näheres dazu finden Sie im Teil Nationalparks.
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Parque Natural Obo de São Tomé e Príncipe
Das geschützte Gebiet des Obo Nationalparks wurde im Jahr 1993 auf den Inseln São Tomé und Príncipe eröffnet. Das etwa 29.500 ha große Areal zeigt Beispiele für die verschiedenen Biotope, darunter Tiefland- und Bergwälder, Mangroven und Savanne. Im Jahr 1988 klassifizierten Wissenschaftler die Wäldern von Sao Tomé und Príncipe im Hinblick auf das biologische Interesse als die zweit wichtigsten von insgesamt 75 Wäldern in ganz Afrika. Im atlantischen Regenwald, dem Obo lebt die Mehrheit der Flora und Fauna. Der WWF hat nach Forschungen ebenfalls mitgeteilt, dass die Wälder des Inselstaates eine der 200 wichtigsten Öko-Regionen mit einer biologischen Vielfalt ist.

Von den 700 lokalen Pflanzenarten wachsen nur etwa 100 von ihnen in São Tomé und Príncipe, einschließlich einer Begonie, die bis zu 3 Meter hoch wächst sowie einzigartige Orchideen. Die Vogelwelt ist auch eines der Naturwunder des Landes: auf lediglich 1.000 km² leben über 28 Arten von endemischen Vögel. Nur auf der Insel Sao Tome gibt es 21 endemische Arten. Dies ist sehr außergewöhnlich, da Inseln mit ähnlichen Dimensionen in der Regel 1 bis 2 endemische Vogelarten aufweisen.
Wissenswertes
Amtssprache
Die Amtssprache auf São Tomé e Príncipe ist Portugiesisch. Als Umgangssprache zählt auch ein Mischidiom ("Crioulo"), basierend auf portugiesischen und afrikanischen Sprachanteilen.
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Autofahren
Mit einem eigenen Mietwagen können Sie die Inseln am besten erkunden. Benzin ist im Vergleich zu den europäischen Preisen recht günstig. Der Großteil der Straßen ist asphaltiert, dennoch sind die Verhältnisse nicht mit den hiesigen zu vergleichen. Zum Teil treten auch große Schlaglöcher auf. Es gibt keine Straßenbeleuchtung außerhalb der Hauptstadt. Einige Straßen können ohne ein Vier-Rad-Fahrzeug. unpassierbar werden.

Beim Fahren sollten sie stets nach jeder Kurve auf plötzlich aufkreuzende Kinder, Radfahrer, Fußgänger und Tiere achten, die zum Teil wie aus dem Nichts auf der Straße aufkreuzen. Außerhalb der Stadt São Tomé gibt es keine Gehwege an der Straßenseite. Es kommt vor, dass Einwohner überraschend zum Überholen ansetzen. Ein Hupen soll für Sie als Hinweis gelten. Seien Sie darauf vorbereitet und fahren Sie etwas weiter am rechten Straßenrand um den Überholungsvorgang zu erleichtern.

Wie in den meisten afrikanischen Ländern empfehlen wir eher die Anmietung eines Wagens mit Chaffeur. Dies ermöglicht Ihnen die vielen landschaftlichenReize entlag der Fahrtroute unbeschwert genießen zu können und hat gleichzeitig den Vorteil eines landeskundigen Begleiter, der Ihnen sicher viele kleine versteckte Sehenswürdigkeiten zeigen kann.
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Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Hans-Dietrich Bernhard, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter

Boulevard de l'Indépendance, Immeuble les Frangipaniers, Libreville.
Telefon: (00241) 76 01 88, 74 27 90
Fax :(00241) 72 40 12
Postadresse: Ambassade de la République fédérale d'Allemagne, B.P. 299, Libreville, Gabun.
Amtsbezirk/Konsularbezirk: Gabun sowie São Tomé und Príncipe.

Der Leiter der Vertretung ist zugleich als Botschafter in São Tomé und Príncipe mit Sitz in Libreville akkreditiert. Keine Wahrnehmung von Rechts- und Konsularaufgaben - nur Nothilfe. Keine Erteilung von Visa. (Siehe Hinweis bei der Botschaft Yaounde/Kamerun).

E-Mail : info@libreville.diplo.de
Website: http://www.libreville.diplo.de

Behördensprachen: Gabun: Französisch; Sao Tomé und Príncipe: Portugiesisch (ersatzweise wird auch allgemein Französisch akzeptiert)
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Honorarkonsul
Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland
Leiter: Manuel da Graca Lima de Nazaré, Honorarkonsul
Rua 3 Fevereiro, Sao Tomé.
Telefon: (00 239) 22 65 74
Fax: (00 239) 22 65 74
Postadresse: Honorary Consul of the Federal Republic of Germany, C.P. 64, Sao Tomé, Sao Tomé and Príncipe.
E-Mail: pamoderna@cstome.net

Behördensprache: Portugiesisch
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Einreise/Visum
Um nach São Tomé e Príncipe einreisen zu dürfen, brauchen deutsche Staatsangehörige -darunter auch Kinder - ein Visum, das von der santomeischen Botschaft in Brüssel ausgestellt wird. Der deutsche Kinderreisepass wird nur noch eingeschränkt anerkannt. Das Auswärtige Amt weißt darauf hin, dass sich die Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige ohne vorangehende Information jederzeit kurzfristig ändern können.
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Gesundheit/Impfung
Eine gültige Gelbfieberimpfung ist zur Einreise vorgeschrieben. Eine Malariaprophylaxe ist empfohlen.

Vor Reiseantritt sollten sich Reisende beraten und diesbezüglich impfen lassen. Dem Auswärtigen Amt zufolge wird ein Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B empfohlen. Sollten Sie vorhaben sich auf dem Land aufzuhalten zu jagen oder zu joggen kann Impfschutz gegen Tollwut und/oder Typhus sehr sinnvoll sein.

HIV ist wie in vielen afrikanischen Länder auch auf São Tomé e Príncipe ein Problem. Infektionskrankheiten wie Durchfall können Sie durch hygienisches Essen und Trinken, sprich nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes vermeiden. Konsequenter Mückenschutz wie Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung verringern die Gefahr von Denguefieber und Malaria. Gegen letzteres können Sie sich auch durch die Malariaprophylaxe schützen. Desweiter empfiehlt es sich eine gut ausgestattete Reiseapotheke mitzunehmen.
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Kriminalität
Es wird vornehmlich von Kleinkriminalität berichtet. Wie überall auf der Welt gilt besondere Vorsicht auf Märkten, in kleinen Seitengassen, am Strand und in der Nähe der Hotels. Zeigen Sie in der Öffentlichkeit so selten wie möglich, dass Sie Bargeld bei sich tragen. Wenn möglich, lassen Sie Ihre Wertsachen und Geld in einem Hotel-Safe während Sie Sehenswürdigkeiten besuchen oder Ihre Zeit am Strand verbringen. Vermeiden Sie ebenfalls das häufige Tragen von Schmuck.

Nach Unruhen in der Hauptstad im Februar 2009 herrscht nun erhöhte Sicherheit in São Tomé nachdem mehrere Führer einer ehemaligen paramilitärischen Gruppe festgenommen worden sind. Große Versammlungen wie Demonstrationen bei denen eine hohe Anzahl an Teilnehmern beteiligt ist sollten Sie meiden. Derzeit besteht für dieses Land kein weiterer landesspezifischer Sicherheitshinweis.Wir verweisen jedoch auf die aktuellen Meldungen des auswärtigen Amtes.
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Servicepauschale
Unsere Pauschalreisen beinhalten allle jeweils ausgeschriebenen Leistungen (Flug, Transfers, Hotel, Verpflegung), deutschsprachige Reiseleitung, Reiserücktrittskostenversicherung sowie Insolvenzsicherung gem. deutschem Reiserecht. Bei Buchung von Reisebausteinen und Einzelleistungen berrechnen wir eine Servicepauschale von € 25 per Person (Babys kostenfrei).
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Transportwesen
Der Inselstaat verfügt über ca. 320 km meist gut ausgebautes Straßennetz. Geteerte Straßen mit einer Länge von ca. 218 km dienen im Wesentlichen dem Transport der Ernte in die Hafenstädte. Sogenannte „Schooners“ sind das wichtigste Transportmittel für Menschen, die weiter entfernt von der Stadt leben. São Tomé und Santo António sind die wichtigsten Häfen von São Tomé e Príncipe.

Seit 2001 gibt es zwei Flughäfen, beide mit gepflasterten Start-und Landebahnen. Der internationale Flughafen von São Tomé wird hauptsächlich durch die angolanische Fluggesellschaft Transportes Aéreos de Angola angeflogen, aber auch Transportes Aéreos Portugueses Aeroflot und fliegen die Insel gelegentlich an. Equatorial Airline das aus einem Joint Venture der Regierung und einer privaten europäische Airline entstanden ist, fliegt nach Príncipe, Libreville und Gabun. Obwohl die Taxis ziemlich sicher sind, ist es ratsam Ihren Transport über unsere örtliche Agentur zu buchen. Wenn Sie dennoch ein Taxi nehmen müssen, stellen Sie vorher sicher, dass das Taxi Sicherheitsgurte hat und legen Sie den Preis für die Fahrt mit dem Fahrer fest.
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Währung
Der Dobra ist die Währung von São Tomé und Príncipe. Sie wurde im Jahr 1977, anstelle der Escudo zum Nennwert. Die heutige Währung wird mit Db abgekürzt und ist eingeteilt in 100 Centimos, die zur Zeit aber nicht mehr genutzt werden. 1.000 Dobra werden auch Conto genannt. Seit 1997 befinden sich Münzen zu 500, 1000 und 2.000 Dobra im Umlauf, sowie Banknoten zu 5.000, 10.000, 20.000, 50.000 und 100.000 Dobra. Banknoten mit niedrigeren Nominalen als 5000 Dobra sind im Umlauf nicht mehr zu finden.
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Zoll
Gegenstände des täglichen Bedarfs können Sie problemlos einführen. Geld muss nicht deklariert werden, jedoch in Einzelfällen mitgeführte Notebooks. Die Einfuhr von Waffen ist strengstens untersagt.
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Zu guter Letzt
Westafrika ist nicht unbedingt ein "Selbstfahrerland". Viele Regeln und Gewohnheiten sind uns fremd und führen lediglich zu einer unnötigen Gefährdung bzw. zu Stress, der den Genuss Ihrer Rundreise trüben könnte. Somit haben wir die Reisen - soweit nicht anders vermerkt - stets mit Fahrer/Reiseleiter ausgeschrieben. Gemessen am lokalen Standard sind die Reiseprogramme oftmals recht hochpreisig, schließlich ist ein solches Reisen - aus der Sicht der Einheimischen - glatter Luxus. Bzgl. der Fahrzeuge vor Ort ist der Standard eher einfach, manchmal ohne Klimaanlage. Die Straßenverhältnisse beanspruchen die Fahrzeuge stark, Ersatzteile sind nur schwierig zu bekommen und auch die Benzinpreise sind meist sehr hoch. Folglich Ist der Unterhalt und damit auch der Mietpreis - gemessen an der erhaltenen Qualität - sehr hoch.
Sind auf der jeweiligen Rundreise Inlandsflüge oder Fähren integriert, ist stets der Faktor des "Unvorhersehbaren" zu berücksichtigen; afrikanische Flugpläne und Schiffsverbindungen unterliegen oftmals auch kurzfristigen Änderungen.
Auch bei möglicherweise gleich lautender Klassifizierung nach Sternen (Landeskategorie!) kann die Unterkunftsqualität auf den Rundreisen in Ermangelung einheitlicher Hotelstandards sehr unterschiedlich sein. Gemessen am unterschiedlichen Verständnis bzgl. Wohnlichkeit, hygienischer Reinheit und Komfort, sollte daher nicht der Vergleich mit europäischen und modernen Unterkünften herangezogen werden. Änderungen des Reiseverlaufs können ebenfalls manches Mal nötig werden.
Generell erfordern Reisen ins westliche Afrika eine gesunde Portion an Toleranz, Flexibilität und oftmals auch Komfortverzicht - nur dann ist der Reisende befähigt, den liebenswerten Charme dieser für uns doch so exotischen Destination voll auf sich wirken zu lassen.
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Hinweis
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der hier gegebenen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Regelungen können sich jederzeit ändern. Die Sicherheitslage kann sich ebenfalls rasch ändern. Kontaktaufnahme mit der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.

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Das 2007 eröffnete Hotel Agôsto Neto ist ein zentral gelegenes Hotel an der Hauptstraße Avenida da Independência mitten in São Tomé. Die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt von São Tomé & Príncipe liegen in nächster Nähe zum Hotel. Zu den Einrichtungen des kleinen und freundlichen Hotels gehört eine gut ausgestattete Teeküche, die den Gästen zur Verfügung steht.

Die 16 einfach ausgestatteten Zimmer bieten Klimaanlage, SatellitenTV, WiFi, Telefon sowie Bad mit Dusche und WC.

1 Nacht ab 74 €
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